Berlin
Mit
unvorstellbarer Geschwindigkeit hat sich die frühere geteilte
Stadt Berlin seit der Wiedervereinigung verändert. Rasch wurde
in
der Bundeshauptstadt das öffentliche Verkehrsnetz ausgebaut.
Ein
völlig neuer Hauptbahnhof entstand, andere Bahnhöfe
wurden
verbessert, U-Bahn-Linien erweitert, Straßen gebaut usw.
Am einst belebtesten Platz Deutschlands, dem Potsdamer Platz,
entstand ein völlig neues Zentrum. Der die Stadt 40 Jahre lang
teilende Todesstreifen wurde beseitigt. In Ost und West entstanden riesige
Einkaufszentren, Veranstaltungshallen und andere architektonisch interessante
Gebäude, die überall in die Höhe
schießen.
Obwohl die Stadt offensichtlich nur in die Zukunft blickt, hat man in
Berlin die Vergangenheit nicht vergessen. Mehrere
Erinnerungsstätten weisen auf die schrecklichen Ereignisse des
Dritten Reiches und des Zweiten Weltkriegs hin. Auch die
jüngere
Geschichte des geteilten Deutschlands darf nicht vergessen werden.
deshalb gibt es ein Mauer-Museum,
die East Side Gallery,
die Gedenkstätte
Hohenschönhausen und andere an die DDR-Zeit und
das geteilte Berlin erinnernde Orte.
Zu Beginn des Jahres 2001 wurden die 23 Berliner Bezirke auf
zwölf
verringert. Sechs davon liegen im ehemaligen West-Berlin, vier im
einstigen Ost-Berlin. Die beiden übrigen, Bezirk Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg,
überwinden symbolträchtig die alte Ost-West-Teilung.
|