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Dresden
Dresden ist die
Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen im Osten Deutschlands. Die
Stadt hat etwa 504.000 Einwohner (2006) und liegt an der Elbe am
Übergang vom Nordostdeutschen Tiefland zu den
östlichen Mittelgebirgen.
Dresden liegt auf beiden Seiten
des Flusses, der das historische Stadtbild bestimmt. Wegen seiner Lage
und seiner barocken und mediterranen Bausubstanz wird Dresden auch
'Elbflorenz' genannt.
Die sächsische Landes-
hauptstadt gehört mit seinen vielen Naturschutz- und
Landschaftsschutz- gebieten zu den grünsten
Großstädten Deutschlands. Unzählige
Gärten, Parkanlagen und Friedhöfe stehen unter
Denkmalschutz. Das Dresdner Elbtal gehört mit seinen Wiesen am
Ufer des Flusses seit 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe, dessen
Anerkennung durch einen geplanten Brückenbau allerdings seit
2007 stark gefährdet ist.
Dresden ist eine
weitläufige Stadt mit Stadtteilen, die ihren alten Dorfkern
erhalten konnten. Es gibt aber auch Vorstädte mit alten
Stadtvillen und weniger ansehnlichen Plattenbauten.
Die für Touristen wohl
attraktivsten Stadtteile sind sicher die Altstadt mit ihren barocken
Prachtbauten und auf der anderen Seite der Elbe die sogenannte Neustadt
mit ihren Kneipenvierteln.
Die bedeutendsten historischen
Abschnitte der Stadt waren die Zeit unter August II (1670-1733), der
einen Großteil der barocken Sehenswürdigkeiten
Dresdens bauen ließ und schließlich der 13. bis 15.
Februar 1945, als die Stadt durch Luftangriffe schwer
beschädigt wurde und schätzungsweise 35.000 Menschen
ums Leben kamen. Zur Zeit der DDR wurden nur wenige alte
Gebäude wieder hergerichtet, z. B. Zwinger, Semperoper und die
Kathedrale. Nach der Wende wurde weitere Baudenkmäler
restauriert und unter Denkmalschutz gestellt.
Im August 2002 wurde Dresden
durch eine Jahrhundertflut mit dem höchsten Pegelstand seit
mindestens 1784 überschwemmt und beschädigt. In der
Zwischenzeit sind die Gebäude wieder hergerichtet.
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