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Bild 06/65: Potsdam - Lustgarten
Der lang gestreckte Marstall ist der einzig erhaltene Rest des Schlosskomplexes, der aus Stadtschloss und Lustgarten bestand. Schon Friedrich I. König in Preußen ließ
zu Beginn des 18. Jahrhunderts für seine Jacht ein Hafenbecken
anlegen. 1749 wurde ein Bassin durch eine Skulpturengruppe
geschmückt, die später teilweise durch Sandsteinfiguren bzw.
Zinkgussteile ersetzt wurde. Nach starken Beschädigungen im
Zweiten Weltkrieg wurde in den 60er-Jahren im Lustgarten das heutige Hotel Mercure
gebaut und das Bassin zugeschüttet. Teile der Skulpturengruppe
gingen dabei verloren. Bei der Neugestaltung des Gartens ab dem Jahr
2000 legte man neben der Anlegestelle das Bassin wieder frei und
stellte die noch vorhandenen Fragmente im Wasser auf. Neben dem
Wasserbecken stellte man die Ringerkolonnaden auf, einen Teil des ehemaligen Stadtschlosses.
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