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Kfz-Zeichen Deutschland UNESCO - Welterbestätten in Deutschland 2 Kfz-Zeichen Deutschland
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 Welterbestätten in Deutschland

    
19 Altstadt Goslar, Bergwerk Rammelsberg, Oberharzer Wasserregal - zur Website
20 Römisches Trier, Dom, Liebfrauenkirche - zur Website
21 Römischer Limes  - zur Website
22 Kloster Lorsch  - zur Website
23 Kloster Maulbronn  - zur Website
24 Wallfahrtskirche "Die Wies"  - zur Website
25 Gartenreich Dessau-Wörlitz  - zur Website
26 Muskauer Park - zur Website
27 Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal - zur Website
28 Klosterinsel Reichenau im Bodensee - zur Website
29 Völklinger Hütte - zur Website
30 Fossilienlagerstätte Grube Messel - zur Website
31 Zeche Zollverein in Essen - zur Website
32 Altstadt von Regensburg  - zur Website
33 Siedlungen der Berliner Moderne  - zur Website
34 Wattenmeer der Nordsee  - zur Website
35 Naturnahe Buchenwälder in Deutschland - Website
  

19 Altstadt Goslar und Bergwerk Rammelsberg

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19 Altstadt Goslar und Bergwerk Rammelsberg

     UNESCO-Welterbe seit 1992, 2010 erweitert

Goslar ist eine Stadt mit 43.000 Einwohner und liegt im Südosten Niedersachsens. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten Goslars gehört die Kaiserpfalz aus der Salierzeit. Das im Pfalzbezirk liegende Kaiserhaus ist 'der größte, älteste und zugleich besterhaltene Profanbau des 11. Jahrhunderts.' Zum Kulturerbe der UNESCO gehört neben der Pfalz auch die Altstadt Goslars und das 1988 stillgelegte Bergwerk Rammelsberg, zu dem ein Bergbaumuseum gehört. 2010 wurde das Gebiet um die Oberharzer Wasserwirtschaft erweitert. Das von Zisterziensermönchen im 12. und 13. Jahrhundert angelegte Wassersystem diente der Energieversorgung des Bergbaus. Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert wurde die Anlage ausgebaut. Sie besteht aus künstlichen Teichen, Wassergräben und unterirdischen Entwässerungskanälen mit Dämmen und Wasserrädern.
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20 Römisches Trier, Dom, Liebfrauenkirche

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20 Römisches Trier, Dom, Liebfrauenkirche

     UNESCO-Welterbe seit 1986

Das 100.000 Einwohner zählende Trier liegt im Westen von Rheinland-Pfalz und ist die älteste Stadt Deutschlands. Schon im Jahre 16 vor Christus gründeten die Römer diesen Ort, der später Bischofssitz und eine der Residenzen der römischen Kaiser im Westen wurde. In der Stadt sieht man heute noch Bauwerke aus der Römerzeit: Porta Nigra, Amphitheater, Badethermen, Konstantinbasilika und eine Brücke aus der Römerzeit.

Der Dom St. Peter in Trier ist die älteste Bischofskirche Deutschlands. Die Liebfrauenkirche gilt als älteste gotische Kirche Deutschlands.

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21 Römischer Limes

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21 Römischer Limes

     UNESCO-Welterbe seit 2005

Als Limes (Grenzwall) wurde die Außengrenze des Römischen Reiches bezeichnet. In Deutschland versteht man unter dem rätischen Limes den Abschnitt zwischen Eining an der Donau (bei Regensburg) und Lorch (bei Schwäbisch Gmünd. Der obergermanische Limes verlief zwischen Lorch und Rheinbrohl in der Nähe von Koblenz. 

Zum Limes gehörten Kastelle, Wachtürme, Mauern bzw. Palisadenzäune. Der Limes stellt in Deutschland ein sogenanntes Bodendenkmal von internationaler Bedeutung dar, in seinem Verlauf sind fast alle Kastelle und Wachtürme ausgegraben, konserviert und teilweise restauriert worden. Am 15. Juli 2005 wurde das Bauwerk durch die UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. 

Bedeutende Limesmuseen findet man in Aalen und in der Saalburg bei Bad Homburg. Teilweise wurden Wachtürme oder Kastelle rekonstruiert, z. B. in Welzheim (Rems-Murr-Kreis).
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22 Kloster Lorsch

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22 Kloster Lorsch

     UNESCO-Welterbe seit 1991

Das Kloster Lorsch ist eine ehemalige Benediktiner-Abtei im südhessischen Kreis Bergstraße. Es wurde im Jahr 764 gegründet. Die Tor- oder Königshalle ist das einzige vollständig erhaltene Baudenkmal aus jener Zeit. 
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23 Kloster Maulbronn

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 23 Kloster Maulbronn

     UNESCO-Welterbe seit 1993

Das Kloster Maulbronn gilt als die am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage nördlich der Alpen. Hier sind alle Stilrichtungen und Entwicklungsstufen von der Romanik bis zur Spätgotik vertreten.
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24 Wallfahrtskirche "Die Wies"

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 24 Wallfahrtskirche "Die Wies"

     UNESCO-Welterbe seit 1983

Die Wieskirche ist eine prächtig ausgestattete Wallfahrtskirche in Wies im Pfaffenwinkel  (Bayern). Das 1745-54 erbaute Gebäude gilt als außergewöhnliches Zeugnis des Rokoko. Jährlich besuchen mehr als eine Million Menschen die Kirche.
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25 Gartenreich Dessau-Wörlitz

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 25 Gartenreich Dessau-Wörlitz

     UNESCO-Welterbe seit 2000

Dessau ist mit 78.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Landes Sachsen-Anhalt. Das Dessau-Wörlitzer Gartenreich mit seinen Schlössern und Gärten ist einer der bedeutendsten Landschaftsparks Europas nach englischem Vorbild. Es umfasst eine Fläche von 142 km², und liegt an der Elbe. Der Park wurde im 18. Jahrhundert erstellt.
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26 Muskauer Park

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 26 Muskauer Park

     UNESCO-Welterbe seit 2004

Der Fürst-Pückler-Park ist mit einer Gesamtfläche von 545 Hektar der größte Landschaftspark Zentraleuropas im englischen Stil. Zwei Drittel des Parks liegen seit 1945 in Polen. Beide Teile, der in Deutschland liegende und der in Polen liegende, sind durch eine Brücke über die Neiße miteinander verbunden. Zum 1815 begonnenen Park gehören ein Schloss, ein Museum, eine Orangerie und andere sehenswerte Gebäude. 
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27 Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal

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 27 Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal

     UNESCO-Welterbe seit 2002

Der Begriff Mittelrhein umfasst den Streckenabschnitt des Rheins zwischen Bingen und Bonn mit dem dort gelegenen Weinbaugebiet. Das Obere Mittelrheintal von Bingen bis Koblenz ist seit 2002 UNESCO-Welterbe. In diesem Bereich liegen einige bedeutende Baudenkmäler. 

Rheintal - Pfalzgrafenstein

Grund für die Aufnahme in die UNESCO-Liste ist die Einzigartigkeit dieses Landschaftsraums. Das Tal mit seinen steilen Hängen wird geprägt durch seine Weinterrassen und durch die Vielzahl der mittelalterlichen Burgen. Bekannte Burgen sind: Festung Ehrenbreitstein, Burg Katz, Burg Maus, Schloss Stolzenfels, Burg Pfalzgrafenstein und viele andere (s. Wikipedia). Weitere bekannte Sehenswürdigkeit: Loreley.

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28 Klosterinsel Reichenau im Bodensee

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 28 Klosterinsel Reichenau im Bodensee

     UNESCO-Welterbe seit 2000

Die Reichenau ist eine Insel im westlichen Teil des Bodensees, dem Untersee, zwischen Konstanz und Radolfzell. Die Insel ist über einen aufgeschütteten Damm mit dem Festland verbunden. Das Benediktinerkloster Reichenau wurde 724 gegründet. Es bestand bis 1803.

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Bodensee - Insel Reichenau

  

29 Völklinger Hütte

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 29 Völklinger Hütte

     UNESCO-Welterbe seit 1994

Die Völklinger Hütte war über ein Jahrhundert lang ein Eisenwerk. 1994 erhob die UNESCO die  Hütte aus der Blütezeit der Eisen- und Stahlindustrie als erstes Industriedenkmal der Welt in die Liste der Weltkulturerbe der Menschheit. Einzigartig ist, dass alle Phasen der Roheisenerzeugung am authentischen Ort nachvollziehbar sind. 
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30 Fossilienlagerstätte Grube Messel

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 30 Fossilienlagerstätte Grube Messel

     UNESCO-Welterbe seit 1995

Die Grube Messel ist ein stillgelegter Tagebau, in dem Ölschiefer abgebaut wurde. Bekannt ist die Grube Messel durch die dort gefundenen Fossilien aus dem Eozän (vor 55,8 - 33,9 Millionen Jahren). Das Besondere an der Grube ist die Tatsache, dass die Tiere teilweise noch sehr gut erhalten sind. Oft findet man sogar Weichteilabdrücke, Mageninhalte und Flügel von Insekten mitsamt deren ursprünglicher Farbgebung.
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31 Zeche Zollverein in Essen

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 31 Zeche Zollverein in Essen

     UNESCO-Welterbe seit 2001

Die Zeche Zollverein ist ein 1986 stillgelegtes Steinkohlen-Bergwerk in Essen-Stoppenberg. 1847 wurde die Zeche vom Industriellen Franz Haniel gegründet. 1986 wurde die Kohleförderung aufgegeben. Mittlerweile steht die Zeche Zollverein 12 unter Denkmalschutz und ist ein Zentrum für Kultur und Design in Essen (NRW) geworden. Hier befindet sich u. a. der Museumspfad "Weg der Kohle".
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32 Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof

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   32 Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof

     UNESCO-Welterbe seit 2006

Im Juli 2006 hat die UNESCO die "Altstadt Regensburg mit Stadtamhof" in die Welterbeliste aufgenommen. Die Altstadt gilt als Beispiel für eine intakte mittelalterliche Großstadt. Architektonische Besonderheiten sind die Patrizierhäuser und Geschlechtertürme, der Dom und die alte Steinbrücke aus dem 12. Jahrhundert. Das Ensemble entspricht der Ausdehnung Regensburgs nach der letzten mittelalterlichen Stadterweiterung um 1320. Es umfasst 984 Einzeldenkmäler.

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Siedlungen der Berliner Moderne
Falkenberg
Schillerpark
Britz
Carl Legien
Weiße Stadt
Siemensstadt
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33 Siedlungen der Berliner Moderne
     
UNESCO-Welterbe seit 2008

Im Juli 2008 wurden sechs Berliner Wohnsiedlungen in verschiedenen Stadtteilen der Bundeshauptstadt von der UNESCO in die Liste der Welterbestätten aufgenommen. Diese wurden in den Jahren 1913 bis 1934 errichtet und gelten als 'stilbildend für den Sozialen Wohnungsbau in der durch Wohnungsnot geprägten Zeit nach dem Ersten Weltkrieg'. Folgende Siedlungen gehören zur Gruppe: Gartenstadt Falkenberg (Bohnsdorf), Siedlung Schillerpark (Wedding), Großsiedlung Britz (Britz), Wohnstadt Carl Legien (Prenzlauer Berg), Weiße Stadt oder Schweizer Viertel (Reinickendorf), Großsiedlung Siemensstadt (Charlottenburg).
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Wattenmeer

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34 Wattenmeer der Nordsee
            UNESCO-Welterbe seit 2009
Zum Welterbe gehören das niederländische Wattenmeer-Schutzgebiet und die deutschen Wattenmeer-Nationalparks Niedersachsens und Schleswig-Holsteins. Das Wattenmeer ist mit mehr als 9.500 Quadratkilometern eines der größten Feuchtgebiete der Welt. Es bietet Lebensraum für rund 10.000 Tiere, Pflanzen und Kleinstlebewesen. Kein anderes Gebiet der Erde hat eine größere zusammenhängende Sand- und Schlickfläche.
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Buchenwälder
35 Fünf naturnahe Buchenwälder in Deutschland
            UNESCO-Welterbe seit 2011
Zum Welterbe gehören fünf besonders naturnahe Buchenwälder in Deutschland: der Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern, der Kellerwald-Edersee in Nordhessen, die Buchenwälder von Serrahn im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern, der Nationalpark Hainich im Westen Thüringens sowie der Buchenwald Grumsin im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin in Brandenburg. Einst war die Buche häufigste Baumart in Deutschland, heute kommt sie nur noch in 15 Prozent der Wälder vor. Buchen können älter als 400 Jahre werden. Erst im höheren Alter, wenn Baumhöhlen entstehen, werden sie zum Lebensraum für Kleinsäuger, Insekten und Vögel.
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Alfeld

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36 Fagus-Werk in Alfeld
            UNESCO-Welterbe seit 2011
Dieses Fabrikgebäude in Alfeld (Landkreis Hildesheim) wurde 1911 von den Architekten Walter Gropius und Adolf Meyer entworfen und steht als eines der ersten Beispiele der architektonischen Moderne seit 1946 unter Denkmalschutz. Das Besondere des Gebäudes ist die Fassadengestaltung aus Glas und Stahlträgern. Heute befindet sich in den Gebäuden neben der Schuhleistenfertigung auch ein Schuhmuseum.
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Unteruhldingen
36 Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen
            UNESCO-Welterbe seit 2011
Zum Welterbe gehören 111 Fundstellen prähistorischer Pfahlbauten in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Slowenien. Neben drei bayrischen Fundstellen stehen noch 15 Fundorte aus Baden-Württemberg auf der Welterbeliste. Diese befinden sich hauptsächlich am Bodensee und am Federsee. Der bekannteste Ort ist wohl das Pfahlbautenmuseum in Unteruhldingen am Bodensee.
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Weitere Adressen: