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1 Giant's
Causeway (Straße der Riesen) und ihre Küste
UNESCO-Weltnaturerbe seit 1986
Der Giant's Causeway ist ein
mehrere Kilometer langer Abschnitt der nordirischen Küste beim
Dorf Bushmills, der aus circa 40.000 bis zu 12 m hohen
Basaltsäulen besteht. Die Säulen haben einen vier-
bis achteckigen Querschnitt und sollen vor 60 Millionen Jahren durch
das langsame Abkühlen von heißem Magma entstanden
sein.
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2 Burg und Kathedrale von Durham
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1986
Durham ist eine Stadt im
Nordosten Englands. Die im 11. Jahrhundert auf einer vom Fluss Wear
gebildeten Halbinsel errichtete Kathedrale gilt als bedeutendstes
Bauwerk der normannischen Architektur. Die Kirche gilt als eine der
schönsten Kathedralen des ganzen Landes.
Zum UNESCO-Erbe gehört
auch Durham Castle, eine Burg, die auf einem Hügel
gegenüber der Kathedrale ebenfalls im 11. Jahrhundert
errichtet wurde. Die Anlage wurde zum Schutz des Bischofs von Durham
gebaut. Laut UNESCO können "nur wenige Gebäude in
England [..] eine längere Geschichte kontinuierlicher Nutzung
aufweisen als Durham Castle."
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3 Industriedenkmale im Tal von Ironbridge
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1986
Ironbridge, ein Stadtteil der
Stadt Telford, westlich von Birmingham, gilt als einer der Geburtsorte
der Industriellen Revolution in Großbritannien. Schon seit
dem 17. Jahrhundert hatte sich das Hügelland um den Fluss
Severn in eine frühindustrielle Landschaft verwandelt, weithin
sichtbar durch den aufsteigenden Rauch. Das Tal bot alle Rohstoffe zur
Eisengewinnung: Lehm und Kalk, Kohle, Holz und Eisenerz. Die Verwendung
von Eisen beim Brücken-, Schiff- und Hausbau machte die
Schlucht zu einem der größten
Eisenproduktionszentren der Welt. Die 1780 fertig gestellte "Iron
Bridge" über den Severn wurde das erste markante Bauwerk der
modernen Industriegeschichte. Die Brücke ermöglichte
die Ausweitung der Produktion, weil der Fluss nun ständig
überquert und die Waren in alle Richtungen transportiert
werden konnten. Der industrielle Niedergang im 20. Jahrhundert
führte zum Verfall der Industrieanlagen, doch inzwischen
wurden zahlreiche Produktionsstätten in der Ironbridge Gorge
restauriert.
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4 Ruinen von Fountains Abbey
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1986
Fountains Abbey ist die Ruine
eines Zisterzienserklosters in North Yorkshire. Obwohl
nur noch Ruinen der Anlage erhalten sind, ist Fountains Abbey
eine der größten und besterhaltenen
Zisterzienserabteien in England. Nach der Klosterauflösung
wurden die Ruinen in die Parkanlagen des Studley Royal Water Garden
eingegliedert, gemeinsam gehören sie zum UNESCO-Welterbe.
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5 Stonehenge
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1986
Stonehenge ist eine in der
Jungsteinzeit entstandene Grabanlage in der Nähe der Ortschaft
Amesbury in der Grafschaft Wiltshire im Süden Englands. Die
auffälligsten Teile der Anlage sind zwei Kreise aus
tonnenschweren Steinen, die teilweise von Decksteinen
überbrückt sind. Dazu gehören weitere
Gebilde aus kleineren Steinen und Löchern im Boden.
Nachdem in der Vergangenheit
die Anlage durch Touristen und Vandalismus stark geschädigt
wurde, sind die Steine selbst heute nicht mehr für die
Öffentlichkeit zugänglich – Besucher
müssen sich damit begnügen, sie im entsprechenden
Abstand zu umrunden.
Zum Vergrößern auf das Foto
klicken.
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6 Burgen und befestigte Städte in der Grafschaft Gwynedd
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1986
Gwynedd ist eine Grafschaft im
Nordwesten von Wales. Das Gebiet besteht fast ausschließlich
aus Bergland, in dem auch der 1951 gegründete
Snowdonia-Nationalpark mit dem höchsten Berg von England und
Wales, Mount Snowdon, 1085 m hoch, liegt. Neben
der Landwirtschaft ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor
für Gwynedd. Zu den Hauptattraktionen von Gwynedd
gehören neben dem Nationalpark vor allem die im 13.
Jahrhundert unter dem normannischen König Edward I. in
kürzester Zeit errichteten Burgen und befestigten
Städte Die bekanntesten Bauwerke darunter sind wohl
Conwy,
Caernarfon, Beaumaris and Harlech.
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7 Inselgruppe St.
Kilda
UNESCO-Weltkultur- und -naturerbe seit 1986
St. Kilda ist eine Gruppe von
Inseln etwa 64 km von den Hebriden vor der Westküste
Schottlands entfernt. Der vulkanische Archipel mit seinen auffallenden
Felsformationen gehört zu den wenigen Orten weltweit, die von
der UNESCO sowohl zum Kultur- als auch zum Naturerbe ernannt worden
sind. Auf den Inseln Hirta, Dun, Soay und Boreray, die seit 1930
unbewohnt sind, wurden Spuren von 2000 Jahren menschlicher Besiedlung
entdeckt. St. Kilda ist sowohl in Bezug auf die Landschaft als auch auf
die Vogelwelt einer der Höhepunkte in Großbritannien.
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8 Schloss Blenheim
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1987
Blenheim Palace liegt bei der
Ortschaft Woodstock in der Grafschaft Oxfordshire. Es wurde im 18.
Jahrhundert zum Dank für den erfolgreichen englischen
Feldherrn John Churchill errichtet und gehört heute zu den
größten und bekanntesten Schlössern
Englands. Der berühmteste Nachfahre des Feldherrn, Winston
Churchill, wurde 1874 hier geboren. Blenheim Palace ist ein
eindrucksvolles Beispiel für die englische Barockarchitektur
des 18. Jahrhunderts.
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9 Stadt Bath
UNESCO-Weltkulturerbe
seit 1987
Bath ist eine Stadt im Westen
Englands in der Grafschaft Somerset und gehört mit seinen
circa 5000 denkmalgeschützten Gebäuden zu den
schönsten Orten Englands. Bekannt wurde Bath vor allem durch
die römischen Bäder, die schon 43 n. Chr. aus den
einzigen heißen Quellen des Landes errichtet wurden. Schon im
16. Jahrhundert war Bath als Kurort der Wohlhabenden bekannt. Noch
heute besteht die Möglichkeit, im Thermalwasser des Thermae
Bath Spa zu entspannen.
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10 Hadrianswall
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1987
Im Jahre 122 begannen
römische Soldaten mit dem Bau des Hadrianwalls nahe der
heutigen Grenze zwischen Schottland und England. Die etwa 120 km lange
Anlage sollte die Römer vor Übergriffen der
schottischen Clans beschützen. Der 2,5 bis 3 m breite und 4
bis 5 m hohe Wall wurde durch Türme und Kastelle
unterstützt. 80 Tore ermöglichten den Warenaustausch
mit den Schotten. Ein großer Teil des Grenzwalls existiert
noch heute und ist die beliebteste Touristenattraktion
Nordenglands. Der Wall verläuft in der Nähe der
Ortschaften Bowness-on-Solway, Carlisle, Corbridge, Newcastle und
Wallsend.
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11 Westminster
Abbey, Palace of Westminster, St. Margaret's Church
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1987
Die berühmte Kirche
heißt eigentlich The Collegiate Church of St. Peter
in Westminster, bekannt ist sie jedoch als Westminster Abbey.
Der Bau dieser 156 m langen und 61 m breiten Kirche begann schon im
Jahre 1050, ihre Erweiterungen und Umbauten wurden jedoch erst mit der
Fertigstellung der Westfront mit ihren beiden Türmen 1745
beendet. Zwischen 1066 (Wilhelm der Eroberer) und 1953 (Elizabeth II.)
wurden fast alle englischen Königinnen und Könige in
dieser Kirche gekrönt.
Der zwischen 1050 und 1065
errichtete Palace of Westminster wurde bei einem Brand 1834
völlig zerstört. Das zwischen 1840 und 1860 gebaute
Haus mit mehr als 1000 Zimmern und dem Big Ben
genannten Glockenturm ist jetzt besser unter dem Namen Houses
of Parliament bekannt.
Zum UNESCO-Welterbe in London
gehört auch noch die St. Margaret's Church,
zwischen Westminster Abbey und Parlament gelegen, die anglikanische
Pfarreikirche des britischen Parlaments.
Zum Vergrößern auf die Fotos
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Tower
of London
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1988
Der Tower of London ist die
beliebteste Touristenattraktion Londons. Wilhelm der Eroberer
ließ den White Tower ab 1078 errichten. Seine Nachfolger
erweiterten die Anlage nach und nach bis zu ihrer heutigen Form mit
ihren gewaltigen Mauern. Im Laufe der Geschichte wurde der Tower nicht
nur als Verteidigungsanlage oder als Herrschersitz genutzt. Schon im
späten Mittelalter diente die Anlage als Waffenkammer und als
Gefängnis, in dem viele Gefangene auf dem Tower Green
hingerichtet wurden, darunter zwei Frauen des Königs Henry VI.
Heute stehen jedes Jahr
Millionen Touristen Schlange, um einmal die Waffensammlung und vor
allem die weltberühmten Kronjuwelen zu sehen, die im Tower
sicher aufbewahrt sind.
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Kathedrale, Abtei St. Augustinus und St.-Martin's-Kirche in Canterbury
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1988
Die Kathedrale von Canterbury
ist der Ursprung der anglikanischen Staatskirche und Sitz des
Erzbischofs. Seit 1170 der Erzbischof Thomas Beckett in der Kathedrale
ermordet wurde, hat sich die Kirche zu einer regelrechten
Pilgerstätte entwickelt. Sie zählt heute
zu einem der meistbesuchten Orte des Landes.
Die Geschichte der Abtei St.
Augustinus geht bis ins Jahr 597 zurück, als sich hier ein von
Papst Gregor gesandter Missionar niederließ. Die Ruinen der
Abtei wurden auch in die UNESCO-Liste aufgenommen.
St Martin's Church ist die
älteste Pfarrkirche Englands, in der seit 597 ohne
Unterbrechung Messen gefeiert werden. Sie wurde nach dem heiligen
Martin – einem Bischof von Tours in Frankreich –
benannt. In der Zeit der Römer war St. Martin ein Ort, wo die
Mission der 40 Mönche veranstaltet wurde, bevor sie unweit
davon das Kloster errichteten.
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Weitere
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