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UNESCO - Welterbestätten in Großbritannien 1

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Welterbestätten Großbritannien 01

  1 Giant's Causeway - zur Beschreibung - zur Website

  2 Burg und Kathedrale von Durham - zur Beschreibung - zur Website

  3 Industriedenkmale im Tal von Ironbridge - zur Beschreibung - zur Website

  4 Ruinen von Fountains Abbey - zur Beschreibung - zur Website

  5 Stonehenge - zur Beschreibung - zur Website

  6 Burgen / Städte in der Grafschaft Gwynedd - zur Beschreibung - zur Website

  7 Inselgruppe St. Kilda - zur Beschreibung - zur Website

  8 Schloss Blenheim - zur Beschreibung - zur Website

  9 Stadt Bath - zur Beschreibung - zur Website

10 Hadrianswall - zur Beschreibung - zur Website

11 Westminster Abbey/Palace/St.Margaret's Church - zur Beschreibung - zur Website

12 Tower of London- zur Beschreibung - zur Website

13 Kathedrale/Abtei/Kirche in Canterbury - zur Beschreibung - zur Website

Giant's Causeway

 

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  1 Giant's Causeway (Straße der Riesen) und ihre Küste

     UNESCO-Weltnaturerbe seit 1986

 

Der Giant's Causeway ist ein mehrere Kilometer langer Abschnitt der nordirischen Küste beim Dorf Bushmills, der aus circa 40.000 bis zu 12 m hohen Basaltsäulen besteht. Die Säulen haben einen vier- bis achteckigen Querschnitt und sollen vor 60 Millionen Jahren durch das langsame Abkühlen von heißem Magma entstanden sein.

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Durham
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  2 Burg und Kathedrale von Durham

     UNESCO-Weltkulturerbe seit 1986

 

Durham ist eine Stadt im Nordosten Englands. Die im 11. Jahrhundert auf einer vom Fluss Wear gebildeten Halbinsel errichtete Kathedrale gilt als bedeutendstes Bauwerk der normannischen Architektur. Die Kirche gilt als eine der schönsten Kathedralen des ganzen Landes.

Zum UNESCO-Erbe gehört auch Durham Castle, eine Burg, die auf einem Hügel gegenüber der Kathedrale ebenfalls im 11. Jahrhundert errichtet wurde. Die Anlage wurde zum Schutz des Bischofs von Durham gebaut. Laut UNESCO können "nur wenige Gebäude in England [..] eine längere Geschichte kontinuierlicher Nutzung aufweisen als Durham Castle."

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Ironbridge
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  3  Industriedenkmale im Tal von Ironbridge

      UNESCO-Weltkulturerbe seit 1986

 

Ironbridge, ein Stadtteil der Stadt Telford, westlich von Birmingham, gilt als einer der Geburtsorte der Industriellen Revolution in Großbritannien. Schon seit dem 17. Jahrhundert hatte sich das Hügelland um den Fluss Severn in eine frühindustrielle Landschaft verwandelt, weithin sichtbar durch den aufsteigenden Rauch. Das Tal bot alle Rohstoffe zur Eisengewinnung: Lehm und Kalk, Kohle, Holz und Eisenerz. Die Verwendung von Eisen beim Brücken-, Schiff- und Hausbau machte die Schlucht zu einem der größten Eisenproduktionszentren der Welt. Die 1780 fertig gestellte "Iron Bridge" über den Severn wurde das erste markante Bauwerk der modernen Industriegeschichte. Die Brücke ermöglichte die Ausweitung der Produktion, weil der Fluss nun ständig überquert und die Waren in alle Richtungen transportiert werden konnten. Der industrielle Niedergang im 20. Jahrhundert führte zum Verfall der Industrieanlagen, doch inzwischen wurden zahlreiche Produktionsstätten in der Ironbridge Gorge restauriert.

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Fountains Abbey
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  4 Ruinen von Fountains Abbey

     UNESCO-Weltkulturerbe seit 1986

 

Fountains Abbey ist die Ruine eines Zisterzienserklosters in North Yorkshire. Obwohl nur noch  Ruinen der Anlage erhalten sind, ist Fountains Abbey eine der größten und besterhaltenen Zisterzienserabteien in England. Nach der Klosterauflösung wurden die Ruinen in die Parkanlagen des Studley Royal Water Garden eingegliedert, gemeinsam gehören sie zum UNESCO-Welterbe.

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Stonehenge
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  5 Stonehenge

     UNESCO-Weltkulturerbe seit 1986

 

Stonehenge ist eine in der Jungsteinzeit entstandene Grabanlage in der Nähe der Ortschaft Amesbury in der Grafschaft Wiltshire im Süden Englands. Die auffälligsten Teile der Anlage sind zwei Kreise aus tonnenschweren Steinen, die teilweise von Decksteinen überbrückt sind. Dazu gehören weitere Gebilde aus kleineren Steinen und Löchern im Boden.

Nachdem in der Vergangenheit die Anlage durch Touristen und Vandalismus stark geschädigt wurde, sind die Steine selbst heute nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich – Besucher müssen sich damit begnügen, sie im entsprechenden Abstand zu umrunden.

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Stonehenge

Gwynedd

 

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  6 Burgen und befestigte Städte in der Grafschaft Gwynedd

     UNESCO-Weltkulturerbe seit 1986

 

Gwynedd ist eine Grafschaft im Nordwesten von Wales. Das Gebiet besteht fast ausschließlich aus Bergland, in dem auch der 1951 gegründete Snowdonia-Nationalpark mit dem höchsten Berg von England und Wales, Mount Snowdon, 1085 m hoch, liegt. Neben der Landwirtschaft ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Gwynedd. Zu den Hauptattraktionen von Gwynedd gehören neben dem Nationalpark vor allem die im 13. Jahrhundert unter dem normannischen König Edward I. in kürzester Zeit errichteten Burgen und befestigten Städte Die bekanntesten Bauwerke darunter sind wohl Conwy, Caernarfon, Beaumaris and Harlech.

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St.Kilda
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  7 Inselgruppe St. Kilda

     UNESCO-Weltkultur- und -naturerbe seit 1986

 

St. Kilda ist eine Gruppe von Inseln etwa 64 km von den Hebriden vor der Westküste Schottlands entfernt. Der vulkanische Archipel mit seinen auffallenden Felsformationen gehört zu den wenigen Orten weltweit, die von der UNESCO sowohl zum Kultur- als auch zum Naturerbe ernannt worden sind. Auf den Inseln Hirta, Dun, Soay und Boreray, die seit 1930 unbewohnt sind, wurden Spuren von 2000 Jahren menschlicher Besiedlung entdeckt. St. Kilda ist sowohl in Bezug auf die Landschaft als auch auf die Vogelwelt einer der Höhepunkte in Großbritannien.

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Blenheim
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  8 Schloss Blenheim

     UNESCO-Weltkulturerbe seit 1987

 

Blenheim Palace liegt bei der Ortschaft Woodstock in der Grafschaft Oxfordshire. Es wurde im 18. Jahrhundert zum Dank für den erfolgreichen englischen Feldherrn John Churchill errichtet und gehört heute zu den größten und bekanntesten Schlössern Englands. Der berühmteste Nachfahre des Feldherrn, Winston Churchill, wurde 1874 hier geboren. Blenheim Palace ist ein eindrucksvolles Beispiel für die englische Barockarchitektur des 18. Jahrhunderts.

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Bath
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  9 Stadt Bath

     UNESCO-Weltkulturerbe seit 1987

 

Bath ist eine Stadt im Westen Englands in der Grafschaft Somerset und gehört mit seinen circa 5000 denkmalgeschützten Gebäuden zu den schönsten Orten Englands. Bekannt wurde Bath vor allem durch die römischen Bäder, die schon 43 n. Chr. aus den einzigen heißen Quellen des Landes errichtet wurden. Schon im 16. Jahrhundert war Bath als Kurort der Wohlhabenden bekannt. Noch heute besteht die Möglichkeit, im Thermalwasser des Thermae Bath Spa zu entspannen.

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Hadrianswall
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10 Hadrianswall

     UNESCO-Weltkulturerbe seit 1987

 

Im Jahre 122 begannen römische Soldaten mit dem Bau des Hadrianwalls nahe der heutigen Grenze zwischen Schottland und England. Die etwa 120 km lange Anlage sollte die Römer vor Übergriffen der schottischen Clans beschützen. Der 2,5 bis 3 m breite und 4 bis 5 m hohe Wall wurde durch Türme und Kastelle unterstützt. 80 Tore ermöglichten den Warenaustausch mit den Schotten. Ein großer Teil des Grenzwalls existiert noch heute und ist die beliebteste Touristenattraktion Nordenglands. Der Wall verläuft in der Nähe der Ortschaften Bowness-on-Solway, Carlisle, Corbridge, Newcastle und Wallsend.

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  Westminster

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11 Westminster Abbey, Palace of Westminster, St. Margaret's Church

     UNESCO-Weltkulturerbe seit 1987

 

Die berühmte Kirche heißt eigentlich The Collegiate Church of St. Peter in Westminster, bekannt ist sie jedoch als Westminster Abbey. Der Bau dieser 156 m langen und 61 m breiten Kirche begann schon im Jahre 1050, ihre Erweiterungen und Umbauten wurden jedoch erst mit der Fertigstellung der Westfront mit ihren beiden Türmen 1745 beendet. Zwischen 1066 (Wilhelm der Eroberer) und 1953 (Elizabeth II.) wurden fast alle englischen Königinnen und Könige in dieser Kirche gekrönt.

Der zwischen 1050 und 1065 errichtete Palace of Westminster wurde bei einem Brand 1834 völlig zerstört. Das zwischen 1840 und 1860 gebaute Haus mit mehr als 1000 Zimmern und dem Big Ben genannten Glockenturm ist jetzt besser unter dem Namen Houses of Parliament bekannt.

Zum UNESCO-Welterbe in London gehört auch noch die St. Margaret's Church, zwischen Westminster Abbey und Parlament gelegen, die anglikanische Pfarreikirche des britischen Parlaments.

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Tower of London
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12  Tower of London

     UNESCO-Weltkulturerbe seit 1988

 

Der Tower of London ist die beliebteste Touristenattraktion Londons. Wilhelm der Eroberer ließ den White Tower ab 1078 errichten. Seine Nachfolger erweiterten die Anlage nach und nach bis zu ihrer heutigen Form mit ihren gewaltigen Mauern. Im Laufe der Geschichte wurde der Tower nicht nur als Verteidigungsanlage oder als Herrschersitz genutzt. Schon im späten Mittelalter diente die Anlage als Waffenkammer und als Gefängnis, in dem viele Gefangene auf dem Tower Green hingerichtet wurden, darunter zwei Frauen des Königs Henry VI.

Heute stehen jedes Jahr Millionen Touristen Schlange, um einmal die Waffensammlung und vor allem die weltberühmten Kronjuwelen zu sehen, die im Tower sicher aufbewahrt sind.

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Tower of London

Canterbury

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13 Kathedrale, Abtei St. Augustinus und St.-Martin's-Kirche in Canterbury

     UNESCO-Weltkulturerbe seit 1988

 

Die Kathedrale von Canterbury ist der Ursprung der anglikanischen Staatskirche und Sitz des Erzbischofs. Seit 1170 der Erzbischof Thomas Beckett in der Kathedrale ermordet wurde, hat sich die Kirche zu einer regelrechten Pilgerstätte entwickelt. Sie zählt heute zu einem der meistbesuchten Orte des Landes.

Die Geschichte der Abtei St. Augustinus geht bis ins Jahr 597 zurück, als sich hier ein von Papst Gregor gesandter Missionar niederließ. Die Ruinen der Abtei wurden auch in die UNESCO-Liste aufgenommen.

St Martin's Church ist die älteste Pfarrkirche Englands, in der seit 597 ohne Unterbrechung Messen gefeiert werden. Sie wurde nach dem heiligen Martin – einem Bischof von Tours in Frankreich – benannt. In der Zeit der Römer war St. Martin ein Ort, wo die Mission der 40 Mönche veranstaltet wurde, bevor sie unweit davon das Kloster errichteten.

 

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