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UNESCO-Welterbestätten in Großbritannien 2
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14 EdinburghUNESCO-Welterbe seit 1995 Edinburgh ist seit dem 15. Jahrhundert die Hauptstadt Schottlands. Sie besteht aus zwei verschiedenen Bereichen: Die Altstadt wird durch die mittelalterliche Festung beherrscht. Die neue Stadt wurde im 18. Jahrhundert entwickelt. Deren neoklassische Struktur hatte großen Einfluss auf die Stadtplanung in Europa. Das harmonische Nebeneinander dieser verschiedenen historischen Bereiche gibt der Stadt ihren einzigartigen Charakter. Im Oktober 2004 wurde Edinburgh zur ersten UNESCO City of Literature ernannt. Hier wurde u. a. von J. K. Rowling der erste Harry Potter geschrieben.
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15 Queen's House, Park und Marineschule GreenwichUNESCO-Welterbe seit 1997 Greenwich Park ist einer der königlichen Parks in London. Er liegt im Südosten der Stadt im Stadtteil Greenwich direkt an der Themse. Zum Weltkulturerbe gehören außer dem Park die dazugehörigen Gebäude wie z. B. das Queen's House, ein ehemaliger königlicher Palast, das Royal Greenwich Observatory und das Royal Naval College, ein ehemaliges Spital, später Militärhochschule und nun Teil der Universität Greenwich.
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16 Jungsteinzeitliche Monumente von Skara Brae auf den OrkneyinselnUNESCO-Welterbe seit 1999 Skara Brae ist eine auf den Orkneyinseln gefundene Siedlung aus der Jungsteinzeit. Die 4500 bis 5000 Jahre alten Gebäude waren jahrhundertlang unter Dünen vergraben. Deshalb sind sie sehr gut erhalten. Erst 1850 wurden sie durch Zufall entdeckt.
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17 Industrielandschaft BlaenavonUNESCO-Welterbe seit 2000 Blaenavon ist eine Stadt in Südwales, die sich rasch um eine 1788 eröffnete Eisenhütte entwickelte und bei der Industrialisierung Britanniens eine bedeutende Rolle spielte. Weitere Industriebetriebe und Bergwerke ließen die Einwohnerzahl auf über 20.000 anwachsen, bevor sie nach 1900 wieder sank, als die Eisenhütte geschlossen wurde. Heute leben nur noch etwa 6400 Einwohner in der Stadt. Hauptattraktionen sind vor allem die Museumseisenbahn und ein Besucherbergwerk.
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18 Industrielandschaft Derwent Valley MillsUNESCO-Welterbe seit 2001 Im 18. Jahrhundert wurde am englischen Fluss Derwent in Derbyshire das moderne Fabriksystem geschaffen. Eine neue Technologie zum Spinnen von Baumwolle, angetrieben durch Wasserkraft, führte zum Entstehen zahlreicher Textilfabriken entlang eines 15 Meilen langen Abschnittes des Flusses. Das Weltkulturerbe besteht aus zahlreichen Gebäuden in den Gemeinden Cromford, Belper, Milford, Darley Abbey and John Lombe.
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19 Textilfabrik, Arbeitersiedlung, Park in SaltaireUNESCO-Welterbe seit 2001 Die Siedlung Saltaire gilt als eine der weltweit wichtigsten Mustersiedlungen des 19. Jahrhunderts. Ihren Namen erhielt die Siedlung nach ihrem Gründer Sir Titus Salt und dem Fluss Aire, in dessen Tal die Siedlung liegt. Der Tuchfabrikant Salt baute ab 1851 um seine Fabrik eine Arbeitersiedlung für etwa 3000 Arbeiter und ihre Angehörigen, damals nach den modernsten sozialen und sanitären Erkenntnissen geplant, d. h. mit Kirche, Krankenhaus, Badehäuser, Schule und andere Bildungseinrichtungen. Eine Parkanlage gehört auch zur Siedlung.
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20 Industriesiedlung New Lanark, SchottlandUNESCO-Welterbe seit 2001 New Lenark ist eine 1786 entstandene Siedlung in Schottland. Aufgebaut wurde sie von David Dale, der am Fluss Clyde nicht nur Baumwollfabriken, sondern auch Unterkünfte für seine Arbeiter errichtete. Ergänzt wurde die neuartige Siedlung später durch Schulen für die Kinder der Arbeiter, die auch in den Genuss von möglicher Krankmeldung und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall kamen, was damals etwas völlig Neues war. Ein späterer Leiter der Fabrik sorgte im 19. Jahrhundert auch für die kulturelle Beschäftigung der Arbeiter. Inzwischen wurde die ehemalige Fabrik zu einem Museum umgebaut. Heute kann man sich in der Siedlung in einem Hotel aufhalten oder sogar eine der alten Arbeiterwohnungen mieten oder kaufen.
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21 Küste von Dorset, Ost-DevonUNESCO-Weltnaturerbe seit 2001 Dorset ist eine Grafschaft am Ärmelkanal im Süden Englands und umfasst das Gebiet zwischen Lyme Regis und Christchurch. Dorset beeindruckt durch seine atemberaubende Landschaft. An der ca. 150 km langen Küste findet man feine Sandstrände, Kiesstrände und steile Klippen aus weißem Kalkstein. Ein Großteil der Küstenlinie von Dorset wurde wegen seiner außergewöhnlichen geologischen Formationen gemeinsam mit einem Teil von Ost-Devon zum Welterbe ernannt (Jurassic Coast genannt). Das Landesinnere lockt die Touristen durch seinen ländlichen Charakter mit sehenswerten Dörfern und archäologischen Schätzen der Vergangenheit.
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22 Botanische Gärten von Kew, LondonUNESCO-Welterbe seit 2003 Die 1751 begonnenen Royal Botanic Gardens in Kew im Südwesten Londons gehören zu den ältesten botanischen Gärten der Welt. Man sieht dort Pflanzen und Gewächse, die nirgends sonst in Europa zu sehen sind. Neben den viktorianischen Gewächshäusern findet man in Kew Gardens auch großflächige Parkanlagen mit alten Rhododendren. Circa 1 Million Besucher kommen jedes Jahr in die Anlagen. Nach eigenen Angaben ist Kew Gardens die größte Sammlung wild wachsender Pflanzenarten der Welt mit mehr als einem Zehntel aller Blüten bildenden Pflanzen überhaupt (über 7 Millionen Pflanzen).
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23 Historische Hafenstadt von LiverpoolUNESCO-Welterbe seit 2004 Liverpool wurde in die Liste der Welterbestätten aufgenommen, weil die Stadt sich im 18. und 19. Jahrhundert zu einer der bedeutendsten Hafenstädte der Welt entwickelte. Als wichtigster Hafen für den Handel mit Sklaven und den Transport der vielen Emigranten nach Amerika trug Liverpool viel zur Entstehung des British Empire bei. Die Stadt übernahm die führende Rolle bei der Entwicklung moderner Hafentechnologie, von Transportsystemen und des Hafenmanagements. Viele Gebäude der Stadt zeugen noch von der damaligen Bedeutung. Sechs Gebiete Liverpools zählt man zum Weltkulturerbe: Pier Head, Albert Dock, Stanley Dock, Castle Street mit Dale Street, Victoria Street und Old Hall Street, Cultural Quarter und der Bereich um die Duke Street.
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24 Bergbaulandschaft Cornwall, West-DevonUNESCO-Welterbe seit 2006 Cornwall und Devon sind Grafschaften im äußersten Südwesten Englands. Aufgrund der klimatischen Besonderheiten und der malerischen Küstenlandschaften gehört Englands Südwesten zu den attraktivsten Urlaubszielen der britischen Insel. Jedoch erst in den letzten Jahren wurde die Region touristisch erschlossen. Um den Tourismus zu fördern, wurden beispielsweise stillgelegte Minen zum Besucherbergwerk umgewandelt. Schon in der Bronzezeit und in der Antike spielten die Zinnminen der Region eine wichtige Rolle. Der Rohstoff wurde bis in den Mittelmeerraum verschifft. Noch im 19. Jahrhundert deckte Cornwall mehr als die Hälfte des weltweiten Zinnbedarfs. Im 20. Jahrhundert schwand die Bedeutung der kornischen Minen. Viele wurden endgültig geschlossen. Die Gegend verarmte. Zum Welterbe wurden die Minen von Cornwall und Devon ernannt, weil sie beispielhaft für eine frühindustriell geprägte Kulturlandschaft sind und von der industriellen Revolution im frühen 19. Jahrhundert zeugen.
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25 Pontcysyllte-Äquadukt und KanalUNESCO-Welterbe seit 2009 Das Pontcysyllte-Äquadukt bei Wrexham im Nordosten von Wales wurde 1805 fertiggestellt und ist seitdem sowohl das längste als auch höchste Aquädukt in Großbritannien (307 m lang, 3,35 m breit, 38,5 m hoch). Es gilt als eines der hervorragendsten Beispiele früher Ingenieurskunst. Das Äquadukt ist eine Trogbrücke und ermöglicht den britischen Narrowboats das Überqueren des River Dee auf dem Llangollen-Kanal.
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