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Kathedrale von Chartres
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1979
Die gotische Kathedrale
Notre-Dame-de-Chartres wurde zwischen 1194 und 1260 errichtet und
gehört zu den besterhaltenen Kathedralen Frankreich. Der Bau
ist über 130 m lang und 64 m breit. Die Kathedrale ist der
Sitz des römisch-katholischen Bischofs von Chartres. Das
Gebäude ist in mehrerer Hinsicht einmalig. Die Kirche ist in
der flachen Landschaft schon von weitem zu erkennen und dominiert als
größter Bau die Stadt. Chartres ist nie
zerstört worden, der plastische Schmuck der Kathedrale ist
deshalb fast unversehrt erhalten und nahezu sämtliche 176
Fenster.
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Höhlenmalereien im Tal der Vézère
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1979
Die
Vézère ist ein Nebenfluss der Dordogne
in den Regionen Limousin und Aquitaine. Seit 1979 gehört ein
etwa 40 km lange Flussabschnitt vor der Mündung in die
Dordogne zum UNESCO-Welterbe. In diesem Tal liegen Höhlen mit
berühmten vorgeschichtlichen Malereien. Die bekannteste davon
ist die Höhle von Lascaux mit Abbildungen, die zwischen 17.000
und 15.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung erstellt wurden. Cro-Magnon
ist der Name eines Fundortes steinzeitlicher Skelette.
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Mont Staint Michel und seine Bucht
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1979
Die Insel Mont Saint Michel
liegt im Wattenmeer an der Grenze zwischen Normandie und Bretagne.
Region Basse-Normandie. Die über einen Damm erreichbare Insel
ist berühmt für ihr mittelalterliches Ensemble aus
Kirche, Abtei, Kloster und Dorf. Die Anlage wird jährlich von
etwa 3,5 Millionen Touristen besucht. Auch heute noch leben im Kloster
Benediktinermönche.
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4 Schloss und Park von
Versailles
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1979
Das Schloss Versailles wurde im
17. Jahrhundert als Barockschloss für den
französischen König Ludwig XIV. errichtet. Das
Gebäude diente lange Zeit als Vorbild für den Bau
weiterer Schlösser in Europa in der Zeit des Absolutismus. Der
Schlosspark ist heute noch einer der größten und
bedeutendsten Europas und erstreckt sich kilometerweit ins Land
hinein.
Das Schloss hatte auch
große Bedeutung in der deutsch-französischen
Geschichte. 1871 wurde im Spiegelsaal Wilhelm I. von Preußen
zum deutschen Kaiser ernannt. Nach dem ersten Weltkrieg wurde der
Waffenstillstandsvertrag in Versailles geschlossen. Heute ist das
Schloss mit seinen Gartenanlagen und Parkschlössern
für Besucher geöffnet und zählt zu den
größten Touristenmagneten Frankreichs.
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5 Abteikirche
und Stadthügel von Vézelay
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1979
Vézelay
ist eine Ortschaft etwa 100 km westlich von Dijon in der Region
Bourgogne. Der Ort mit nur knapp 500 Einwohnern liegt weithin sichtbar
auf einem Hügel. Schon bald nach der Gründung im 9.
Jahrhundert wurde das Kloster Vézelay ein bedeutender
Wallfahrtsort. St. Bernhard rief hier 1146 zum Zweiten
Kreuzzug auf und 1190 trafen sich hier Richard Löwenherz,
König von England, und Philip II August, König von
Frankreich, um gemeinsam zum Dritten Kreuzzug aufzubrechen. Die
Hauptsehenswürdigkeit dieses Ortes ist seine Basilika.
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6 Kathedrale Notre
Dame d'Amiens
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1981
Die Kathedrale von Amiens ist
mit ihrer eindrucksvollen Westfassade und den beiden Türmen
eines der schönsten Bauwerke Frankreichs. Mit einer
Länge von 145 m und einer Höhe von 42,30 ist sie die
größte mittelalterliche Kirche Frankreichs. Sie
zählt mit den Kathedralen von Chartres und Reims zu den
klassischen Beispielen der französischen Hochgotik des 13.
Jahrhunderts. Der Bau dieser Kirche wurde im Jahre 1220 begonnen. Das
heutige Aussehen erhielt die Kathedrale durch den letzten
großen Umbau im 18. Jahrhundert.
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ehemalige Zisterzienserabtei Fontenay
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1981
Die Abtei von Fontenay ist eine
der ältesten Zisterzienserklöster Europas. Die Anlage
wurde im Jahre 1118 6 km von Montbard entfernt gegründet. Seit
seiner Vollendung im Jahre 1147 wurde das Meisterwerk der Romanik nur
geringfügig verändert. Mit der Französischen
Revolution 1789 endete die Geschichte des Klosters. Im Jahre 1906
kauften zwei reiche Brüder die zwischenzeitlich als
Papierfabrik dienende Anlage und begannen mit der Restaurierung, die
schließlich zur Erklärung zum UNESCO-Weltkulturerbe
führte.
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8 Schloss und Park von
Fontainebleau
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1981
Das Château de
Fontainebleau ist ein Königsschloss circa 60 km
südlich von Paris. Die Anlage beeindruckt durch ihre
Inneneinrichtung und wurde deshalb zum Weltkulturerbe der UNESCO
erklärt. Das Schloss ist von einem weiten Park umgeben und
gilt als Meisterwerk der Renaissance.
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Römische und romanische Denkmäler von Arles
UNESCO-Weltkulturerbe
seit 1981
Arles wird oft wegen seines
Reichtums an antiken und mittelalterlichen Bauten erwähnt.
Römische und romanische Denkmäler haben zum Eintrag
in die UNESCO-Liste der Weltkulturerbestätten
geführt. Die bekanntesten Gebäude sind das
römische Amphitheater (die Arena), das Antike Theater, der
Kryptoportikus, die römischen Thermen des Konstantin, der
Kreuzgang Sankt Trophime u. a.
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Amphitheater und Triumphbogen von Orange
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1981
Auf dem Weg durch das Rhonetal
nach Süden kommt man in die Stadt Orange, die wie Arles
für ihre römischen Bauwerke bekannt ist. Hier gibt es
neben einem sehr gut erhaltenen römischen Theater
einen so genannten Stadtgründungsbogen, ein dreibogisches
römisches Monumentaltor, mit einer Breite von 19 m und einer
Höhe von 18 m eines der größten Tore seiner
Zeit.
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11 Königliche Salinen von
Arc-et-Senans
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1982
Die Königliche Saline
in Arc-et-Senans im Department Doubs, 35 km südwestlich von
Besançon, ist eine 1779 errichtete Manufaktur zur
Salzgewinnung. Schön zur Römerzeit waren in der
Gegend salzhaltige Quellen bekannt und genutzt worden. Bauliche
Mängel und allmählicher Holzmangel veranlassten
König Ludwig XV., den Besitzer der Salinen, eine neue Anlage
in Auftrag zu geben, deren besondere Architektur zum Eintrag in der
Liste der UNESCO-Welterbestätten führte. Die Saline
blieb bis 1895 in Betrieb.
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Place Stanislas, Place de la
Carrière, Pl. d'Alliance in Nancy
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1983
Nancy ist eine Stadt mit etwa
105.000 Einwohnern in Lothringen. Die attraktive Innenstadt ist in zwei
Gebiete unterteilt. Der nördliche Bereich wird durch
Gebäude des Mittelalters und der frühen Neuzeit
geprägt. Die südlich gelegene
Neustadt mit der Place Stanislas, der Place de la Carrière
und der Place de l'Hémicycle (zwischen 1752 und 1760
errichtet) gilt als bedeutendstes Beispiel
aufgeklärt-absolutistischen Städtebaus und wurde
deshalb 1983 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten
aufgenommen.
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Kirche von
Saint-Savin-sur-Gartempe
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1983
Saint Savin ist eine kleine
Gemeinde im Départment Vienne. Die im 11. Jahrhundert
begonnene romanische Abteikirche besitzt gut erhaltene Wandmalereien
aus dem 11. und 12. Jahrhundert, die 1983 zum Eintrag in die Liste der
UNESCO-Weltkulturerbestätten führten. Die Kirche
bezeichnet man auch als "romanische Sixtinische Kapelle".
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Saint-Savin-sur-Gartempe
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14 Cap Girolata, Cap Porto,
Naturschutzgebiet Scandola und die Piana
Calanques auf Korsika
UNESCO-Weltnaturerbe seit 1983
Porto liegt an der
Westküste Korsikas zwischen einer bizarren Felsenlandschaft
(Calanches genannt) und der Halbinsel von Girolata im Norden. Der
Golf von Porto ist eines der schönsten Gebiete Korsikas und
wurde 1983 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt. Die Halbinsel La
Scandola ist seit 1975 Naturschutzgebiet.
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15 Römischer
Aquädukt Pont du Gard
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1985
Die Pont du Gard ist eine
römische Aquäduktbrücke in
Südfrankreich im Départment Gard. Die im ersten
Jahrhundert gebaute Brücke mit ihren Kanälen ist ganz
oben 275 Meter lang und wurde errichtet, um die Stadt Nîmes
mit Wasser zu versorgen. Die Pont du Gard war Teil eines
fast 50 km langen Aquädukts.
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