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Straßburg, Grand Ile
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1988
Straßburg ist eine
Stadt mit circa 273.000 Einwohnern und die Hauptstadt des Elsass.
Gleichzeitig ist die Stadt der Sitz zahlreicher europäischer
Einrichtungen wie z. B. Europarat und Europaparlament.
Straßburg wurde schon zur Römerzeit
gegründet und war schon immer ein bedeutendes
Wirtschaftszentrum.
Die Stadt liegt am Fluss Ill,
der sich in der Stadt verzweigt und im Zentrum eine Insel bildet. Auf
dieser Grande Île (Große Insel) liegt das
historische Zentrum Straßburgs, das in die UNESCO-Liste der
Welterbestätten aufgenommen wurde.
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Seineufer in Paris zwischen Pont de Sully und Pont d'Iéna
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1991
Die zum Weltkulturerbe der
UNESCO zählenden Seineufer mit ihren prachtvollen Bauwerken
zeigen die ganze Entwicklung der Stadt. Das historische Paris
präsentiert sich hier zwischen der Île St. Louis und
dem Eiffelturm. Großzügig gestaltete Plätze
und Boulevards mit architektonischen Meisterwerken der vergangenen
Jahrhunderte bestimmen das Zentrum der französischen
Hauptstadt. An dieser Stelle sollen nur ein paar wenige genannt
werden: Die Ile de la Cité
mit der Kathedrale Notre-Dame und Ste-Chapelle, der Garten der
Tuilerien, der Palast des Louvre, die Nationalversammlung, der
Eiffelturm...
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18 Reims:
Kathedrale Notre-Dame, Palais du Tau und Kloster Saint
Remi
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1991
Reims ist eine
Universitätsstadt im Nordosten Frankreichs im
Départment Marne. Der Ort liegt im Zentrum der Champagne.
Das älteste Gebäude der Stadt ist ein 13 Meter hoher
Triumphbogen (la Porte de Mars). Den Eintrag in die
UNESCO-Welterbe-Liste verdankt die Stadt allerdings drei anderen
Baudenkmälern. Die Kathedrale Notre-Dame de Reims gilt als
eine der bedeutendsten gotischen Kirchen Frankreichs. Hier wurden fast
alle französischen Könige gekrönt. Der im
15. Jahrhundert errichtete Palais du Tau (Palast des Erzbischofes) und
die Basilika Saint-Remi (11. - 15. Jahrhundert) ergänzen das
Weltkulturerbe der Stadt Reims.
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Kathedrale von Bourges
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1992
Bourges
ist die Hauptstadt des
Départments Cher mitten in Frankreich. Der Ort mit 70.000
Einwohnern verdankt den Eintrag in die UNESCO-Liste seiner gotischen
Kathedrale St. Etienne aus dem 12./13. Jahrhundert.
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Papstpalast mit umliegendem historischen Ensemble in Avignon
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1995
Ihre
wahre Bedeutung erlangte die Stadt im 14.
Jahrhundert, als sie Sitz der Päpste war. Auf Grund
kriegerischer Unruhen in Italien flüchtete der Papst aus Rom.
Sieben Päpste residierten dort nacheinander. 67 Jahre lang war
die Stadt Sitz des Heiligen Stuhls und Zentrum der Christenheit. In der
damaligen Zeit wirtschaftlicher Blüte passten sich auch die
Päpste der allgemeinen Verschwendungssucht an und
ließen einen prachtvollen Palast erbauen. Heute sind es vor
allem Kunstinteressierte und Theaterbegeisterte, welche die einstige
Stadt der Päpste besuchen. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde
der Papstpalast zum nationalen Kulturerbe erklärt und damit
wandelte sich die Stadt zu einer beliebten Touristenattraktion. Auch
der berühmte Pont d'Avignon (Pont St.
Bénézet) gehört zum Weltkulturerbe der
Stadt.
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Canal du Midi
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1996
Dieser 240 km lange Kanal war
bis ins 19. Jahrhundert eine wirtschaftlich wichtige
Wasserstraße zwischen dem Mittelmeer und dem
Atlantik. 15 Jahre lang schufteten etwa 12.000 Arbeiterinnen und
Arbeiter an diesem Bauwerk zwischen Sète und Toulouse mit
seinen Schleusen, Kanalbrücken und sogar einem Kanaltunnel.
Heute ist die Wasserstraße ein beliebtes Touristenziel.
Während früher Zugtiere rechts und links des Kanals
die Lastkähne durch die Landschaft bewegten, werden deren
Pfade heute vor allem von Radfahrern benutzt. Auf dem Wasser selbst
sieht man nun hauptsächlich Hausboote, die man an
verschiedenen Häfen mieten kann. Die Schleusen werden immer
noch von hautamtlichen Schleusenwärtern bedient.
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Carcassonne
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1997
Carcassonne liegt in
Südfrankreich ca. 70 km nordwestlich von Perpignan und ist die
Hauptstadt des Départments Aude. In der Stadt mit ihrer
2000-jährigen Geschichte kreuzen sich zwei große
Verkehrswege, die bereits seit frühesten Zeiten genutzt
werden: vom Atlantik ans Mittelmeer und vom französischen
Zentralmassiv nach Spanien.
Ihre Berühmtheit und
den Eintrag in die UNESCO-Liste verdankt die Stadt dem weithin
sichtbaren mittelalterlichen Teil auf einem Gebirgsplateau am rechten
Ufer der Aude. Carcassonne zählt heute zu den am
vollständigsten erhaltenen Festungsstädten Europas.
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Berglandschaft Mont Perdu in den Pyrenäen
UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe seit 1997
Der Mont Perdu (spanisch Monte
Perdido) liegt eigentlich in Spanien und ist mit 3355 Metern der
dritthöchste Berg der Pyrenäen. Die als Welterbe
eingestufte Berglandschaft umfasst Gebiete auf allen Seiten des Gipfels
sowohl in Spanien als auch in Frankreich (Départment
Hautes-Pyrénées). Gavarnie gehört zu den
meistbesuchten Orten im französischen Nationalpark der
Pyrenäen. Der Ort verdankt seine Berühmtheit einem
Cirque getauften Gebirgskessel mit zwei Kilometern Durchmesser und
riesigen, 1200m hohen und steil abfallenden Felswänden. Im
Zentrum des Zirkus stürzt ein 400m hoher Wasserfall, die so
genannte Grande Cascade, von den Felswänden herab. . Ein mit
Natursteinen gepflasterter Wanderpfad führt von Gavarnie aus
zum Gebirgskessel und dann weiter zur spanischen Ortschaft Torla. Schon
lange vor dem Entstehen der Nationalstaaten Frankreich und Spanien
unterhielten die beiden Orte enge wirtschaftliche und soziale
Beziehungen. 1997 setzte die Unesco den französischen
Pyrenäen-Nationalpark und den Ordesa-Parkin Aragonien als
grenzübergreifende Kulturlandschaft auf die Welterbeliste.
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Pilgerwege nach Santiago de Compostela
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1998
Jakobspilger nennt man die
Menschen, die seit dem frühen Mittelalter auf dem Weg nach
Santiago de Compostela unterwegs sind. Dort werden die Reliquien des
heiligen Apostels Jakobus aufbewahrt. Jedes Jahr wandern zahlreiche
Pilger auf den alten Routen zu dieser Stadt in Nordwestspanien. In vier
großen Abschnitten führt der Weg über ganz
Europa nach Santiago de Compostela. Der französische Weg
überquert bei Roncesvalles und Somport die Pyrenäen
und vereinigt sich bei Puente de la Reina zur großen
Pilgerstraße nach Santiago. Im Laufe der Jahrhunderte sind
entlang dieser Pilgerstraßen bedeutende Pilgerbasiliken,
Klöster, Pilgerhospize und Herbergen entstanden.
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Historische Stätten in Lyon
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1998
Lyon
ist die drittgrößte Stadt Frankreichs und liegt an
der Rhone im Osten des Landes. Lyons Altstadt mit der Kathedrale Saint
Jean und der Basilika Notre-Dame de Fourvière wurde 1998 zum
Weltkulturerbe erklärt. Die Altstadt zwischen Saône
und Fourvière ist berühmt für die
typischen "Traboules" (Durchgänge). Das Zentrum wird
geprägt von über 300 prächtigen
Palästen, die Händler und Bankiers hier bauen
ließen. Typisch für Lyon sind auch die
wunderschönen Innenhöfe mit Galerien im Stil der
Renaissance.
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26 Bezirk Saint-Emilion
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1999
Saint Emilion ist ein
berühmter Weinbauort 35 km östlich von Bordeaux.
Der Bezirk Saint-Emilion grenzt
an den Pilgerweg nach Santiago de Compostela, was dazu geführt
hat, dass hier zahlreiche Kirchen, Klöster und Hospize im 11.
Jahrhundert gebaut wurden. Bereits in der Römerzeit wurde in
dieser Region Wein angebaut. Die heutige Landschaft wird weitestgehend
durch den Weinanbau bestimmt. Der Ort und der umliegende Weinbau wurden
von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
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27 Loiretal zwischen Maine und
Sully-sur-Loire
UNESCO-Weltkulturerbe seit 2000
Eines der beliebtesten
Reiseziele Frankreichs ist das Loiretal zwischen Orléans
und dem Atlantik. Dieser Abschnitt des Flusses ist eine einzigartige
Kulturlandschaft. Ab dem Mittelalter entwickelte sich hier eine
Ansammlung von Burgen und Schlössern aus verschiedenen
Epochen. Lange Zeit war das Tal der Loire Schauplatz erbitterter
Kämpfe zwischen Frankreich und England um den
französischen Königsthron. Jeanne d'Arc ist eine der
vielen Frauen, die im Tal der Loire die Geschichte des
französischen Königreiches mitbestimmt haben. Das
berühmteste Schloss des Loiretals ist das Schloss Chambord.
Weitere bekannte Anlagen in der Nähe der Loire: Chaumont,
Blois, Chenonceau, Amboise, Ussé, Saumur, Azay-le-Rideau u.
a.
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28
Mittelalterliche Handelsstadt Provins
UNESCO-Weltkulturerbe seit 2001
Provins
ist ein Ort im Département Seine-et-Marne. Die Stadt war im
Mittelalter ein wichtiges Handelszentrum für die Verbindungen
zwischen Europa und dem Orient. Im Schutz einer befestigten Burg fanden
in Provins jedes Jahr Tuch- und Ledermessen statt. Die mittelalterliche
Stadtarchitektur ist bis heute weitestgehend erhalten geblieben. Die
Stadtmauer, die in den Jahren 1226 bis 1314 erbaut wurde, ist 1.200
Meter lang und mit 22 Türmen bestückt.
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29 Belfriede (mittelalterliche
Glockentürme) in den historischen
Regionen Flandern, Artois, Hainaut und Picardie
UNESCO-Weltkulturerbe seit 2005
Belfriede sind hohe, schlanke
Glockentürme, die man vor allem im flämischen Raum
Belgiens und Nordostfrankreichs findet. Die meisten Belfriede wurden im
Mittelalter zur Zeit der Gotik als Symbol der weltlichen Macht gebaut.
Sie stehen meist in der Nähe des Rathauses oder sind mit ihm
verbunden. Häufig beherbergte der Turm das Stadtarchiv, die
Schatzkammer oder ein Gefängnis. 1999 wurden 30 Belfriede in
Belgien in die Liste der Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. 2005
kamen ein weiterer Turm in Belgien und 23 Belfriede in Frankreich dazu.
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30 Le Havre
UNESCO-Weltkulturerbe seit 2005
Die
größte Stadt der Normandie liegt am rechten Ufer der
Seine und besitzt den zweitgrößten Hafen nach
Marseille. Im Jahr 2005 wurde Le Havre von der UNESCO in die Liste des
Welterbes aufgenommen. Der Grund: Nachdem im September 1944 die
Hälfte der Stadt durch Fliegerbomben zerstört wurde
und nach dem Krieg Baumaterial für den Wiederaufbau fehlte,
wurde aus den Trümmern neues Baumaterial hergestellt, ein
Beton, aus dem eine völlig neue Stadt entstand. Der Schutt
wurde "zermahlen, nach Farben und Strukturen getrennt, mitunter wieder
eingefärbt, vermischt mit feinen Glassplittern oder
Kieselsteinen entstehen Betonoberflächen, die nahezu
malerische Oberflächen zeigen. Grob oder fein,
gefärbt, gewachst, modelliert, mit Ornamenten, griechischen
Säulenzitaten oder französischen, klassizistischen
Elementen versehen."
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31 Historisches Zentrum von
Bordeaux
UNESCO-Weltkulturerbe seit 2007
Das historische Zentrum der
südfranzösischen Hafenstadt wurde als ein
"außergewöhnliches urbanes und architektonisches
Ensemble aus der Zeit der Aufklärung" in die Welterbeliste
aufgenommen. Stadtpläne und Architektur aus dem
frühen 18. Jahrhundert zeigen "innovative klassische und
neoklassische Trends. Die urbane Form des Ensembles zeigt den Erfolg
von Philosophen, die eine Entwicklung von Städten zu
Schmelztiegeln von Humanismus, Universalität und Kultur
anstrebten."
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Arras bei GoogleMaps
Longwy bei GoogleMaps
Neuf-Brisach bei
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Besançon bei
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Briançon bei
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Mont-Dauphin bei
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Villefranche bei
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Mont-Louis bei
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Cussac-Fort-M. bei
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St.-Martin bei
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Camaret bei GoogleMaps
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Festungsanlagen von
Sébastien Le Prestre de Vauban
UNESCO-Weltkulturerbe seit 2008
Vauban
(1633-1707) war General, Festungsbaumeister und Marschall, der beim Um-
oder Ausbau von 160 Festungsanlagen in Frankreich, Deutschland und
Luxemburg beteiligt war. Zwölf dieser Anlagen wurden
in die
UNESCO-Liste der Weltkuturerbestätten aufgenommen: Zitadelle
von Arras; Oberstadt
von Longwy; Neuf-Brisach;
Zitadelle,
Stadtmauer und Fort in Besançon; Festung
von Briançon; Mont-Dauphin; Fort
Libéria und Stadtmauer in Villefranche-de-Conflent; Mont-Louis; Zitadelle
von Blaye, Fort Paté in der Gironde und die
Zitadelle von Cussac-Fort-Médoc;
Saint-Martin-de-Ré; Turm in
Camaret-sur-Mer; Saint-Vaast-la-Hougue: Türme und Befestigungen
auf den Inseln La Hougue und Tatihou.
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33 Bischofsviertel der
Stadt Albi
UNESCO-Weltkulturerbe seit 2010
Albi
liegt am Ufer des Tarn in der Region
Mid-Pyrénées. Das Herzstück
der historischen Altstadt ist das Bischofsviertel (Cité
épiscopale d'Albi), mit der herausragenden
Kathedrale Sainte-Cécile
(1282-1482), der Kirche Saint-Salvi und dem Palais de la Berbie. Durch die konsequente Verwendung
von gebranntem Backstein aus der Region ist ein besonders einheitliches
und harmonisches Stadtbild entstanden.
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Weitere
Adressen:
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