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Welterbestätten in Italien 3 Kfz-Zeichen Italien
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    Welterbe Italien 03

     

29 Altstadt von Urbino - zur Beschreibung - zur Website
30 Arch. Stätten, Basilika von Aquileia  - zur Beschreibung - zur Website
31 Hadriansvilla - zur Beschreibung - zur Website
32 Äolische Inseln - zur Beschreibung - zur Website
33 Assisi, Basilika, Gedenkstätten des Hl. Franziskus - zur Beschreibung - zur Website
34 Altstadt von Verona - zur Beschreibung - zur Website
35 Villa d'Este in Tivoli - zur Beschreibung - zur Website
36 Spätbarocke Stätte des Val di Noto - zur Beschreibung - zur Website
37 Sacri Monti in Piemont und der Lombardei - zur Beschreibung - zur Website
38 Val d'Orcia - zur Beschreibung - zur Website
39 Etruskische Totenstädte Cerveteri/Tarquinia - zur Beschreibung - zur Website
40 Syracus und die Felsnekropole von Pantalica- zur Beschreibung - zur Website
41 Strade Nuove, Palazzi dei Rolli in Genua- zur Beschreibung - zur Website
42 Mantua und Sabbioneta - zur Beschreibung - zur Website von Sabbioneta
43 Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina - zur Beschreibung - zur Website
44 Dolomiten in Südtirol, Trient, Belluno - zur Beschreibung - zur Website

 

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   Historisches Zentrum von Urbino
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 29 Historisches Zentrum von Urbino

   UNESCO-Weltkulturerbe seit 1998

Schon die Römer errichteten an der Stelle des heutigen Urbino im Norden der Region Marken eine befestigte Stadt. Im Mittelalter bauten schließlich reiche Adelsgeschlechter den Ort zu einem bedeutenden Zentrum des italienischen Humanismus aus. Schon seit 1504 ist Urbino Sitz einer Universität. Infolge der im 16. Jahrhundert einsetzenden wirtschaftlichen Stagnation bewahrte sie das Erscheinungsbild der Frührenaissance ungestört. Die eng gebaute Altstadt mit ihrer Stadtmauer wurde 1998 in der Liste der Weltkulturerbestätten aufgenommen. Die auffallendsten Gebäude sind der Dom, die Kirche San Domenico, der Renaissancepalast der Herzöge von Urbino und das Geburtshaus Raffaels. Im Zentrum von Urbino dominiert der riesige Palazzo Ducale.

Links:
   Archäologische Stätten und Basilika von Aquileia
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 30 Archäologische Stätten und Basilika von Aquileia

   UNESCO-Weltkulturerbe seit 1998

Aquileia, einst eine der größten und wohlhabendsten Städte des frühen Römischen Reiches, liegt in der Provinz Udine in Friaul-Julisch Venetien und wurde im 5. Jahrhundert von Attila zerstört. Der Großteil seiner Ruinen ist noch nicht ausgegraben und deshalb als bedeutendes, unzerstörtes Zeugnis seiner Zeit erhalten. Die Basilika mit dem Mosaikfußboden spielte eine Schlüsselrolle bei der Christianisierung Mitteleuropas im frühen Mittelalter. 

Links:
Hadriansvilla
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 31 Hadriansvilla

   UNESCO-Weltkulturerbe seit 1999

Die Villa Adriana bei Tivoli ist ein großer Gebäudekomplex, der im frühen 2. Jahrhundert vom römischen Kaiser Hadrian errichtet wurde. Die Villa war Hadrians bevorzugte Residenz, wenn er in Rom war. Die Anlage bestand aus mehr als 30 Gebäuden und bedeckte eine Fläche von mindestens 100 Hektar. Ein großer Teil des Komplexes ist vermutlich noch nicht entdeckt.

Links:
   Äolische Inseln
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 32 Äolische Inseln (Isole Eolie)

   UNESCO-Weltnaturerbe seit 2000

Die Äolischen Inseln (oder Liparische Inseln)  liegen rund 40 Kilometer vor der Nordküste Siziliens. Insgesamt besteht der Archipel aus sieben kleinen Inseln vulkanischen Ursprungs:  Lipari, Vulcano, Salina, Panarea, Stromboli, Filicudi und Alicudi. Der über 900 Meter hohe Stromboli ist der einzige Vulkan Europas, der regelmäßig Lava spuckt. Der letzte Ausbruch liegt aber schon mehr als hundert Jahre zurück. Damals wurde fast die ganze Insel zerstört. Die Gefahr eines verheerenden plötzlichen Ausbruchs kann auf den Inseln nie ausgeschlossen werden. Deshalb wird das Gebiet von Vulkanologen rund um die Uhr überwacht. Die einzigartige Tätigkeit der Vulkane ist der wichtigste Grund, warum die Äolischen Inseln von der UNESCO auf die Liste des Weltnaturerbes gesetzt wurden. 

Links:
   Assisi
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 33 Assisi, Basilika und Gedenkstätten des Hl. Franziskus

   UNESCO-Weltkulturerbe seit 2000

Assisi liegt in Umbrien, in der Provinz Perugia im Zentrum Italiens. Die mittelalterliche Stadt, in der der Heilige Franziskus und Gründer des Franziskanerordens zur Welt kam, wurde im Jahr 2000 in das Verzeichnis der Weltkulturerbestätten der UNESCO aufgenommen. Ein Grund dafür sind die mittelalterlichen Malereien in der Basilika San Francesco und die Kirche selbst, die durch ihre architektonische Baukunst auffällt. Die italienische Regierung unternahm große Anstrengungen, um nach dem schweren Erdbeben von 1997 die Malereien der teilweise eingestürzten Gewölbe wiederherzustellen.

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   Altstadt von Verona
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 34 Altstadt von Verona

   UNESCO-Weltkulturerbe seit 2000

Verona wurde schon im 1. Jahrhundert vor Chr. gegründet. Die unter den Römern entstandenen Bauten (Brücke, Theater, Amphitheater) spielen bis heute im wirtschaftlichen und kulturellen Leben der Stadt eine bedeutende Rolle. Verona entwickelte sich bestens vor allem im 13. und 14. Jahrhundert als Teil der Republik Venedig. Die Stadt konnte bis heute viele Monumente der Antike, des Mittelalters und der Renaissance erhalten. Nach Ansicht der UNESCO ist Verona einen prachtvolles Beispiel einer Stadt, die sich ununterbrochen über 2000 Jahre entwickelt hat, indem die Stadt künstlerische Elemente höchster Qualität  integriert hat. Darüber hinaus ist Verona in außergewöhnlicher Weise eine Stadt, die auch eine militärische Festung ist.

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   Villa d'Este in Tivoli
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 35 Villa d'Este in Tivoli

   UNESCO-Weltkulturerbe seit 2001

Die Villa d’Este liegt in Tivoli, 20 Kilometer östlich von Rom. Das Gebäude gilt als eines der herausragenden Beispiele der Renaissance zur Zeit ihrer größten Blüte. Die Gärten der Villa sind ein Hauptwerk der italienischen Gartenkunst und gelten als Vorbild für viele Gärten im Barock. Brunnen, Nymphen und Wasserspiele machen die Anlage zu giardini delle meraviglie (Wundergärten) des 16. Jahrhunderts.

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   Val di Noto
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 36 Spätbarocke Städte des Val di Noto

   UNESCO-Weltkulturerbe seit 2002

Dieses Weltkulturerbe umfasst acht Städte in Ostsizilien, die nach dem Erdbeben Ende des 17. Jahrhunderts wieder aufgebaut wurden und nun als größtes Beispiel europäischer barocker Baukunst gelten. Dazu gehören die Gemeinden Caltagirone, Militello Val di Catania, Noto, Modica, Palazzolo Acreide, Scicli, Ragusa und Catania.

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Sacri Monti
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 37 Sacri Monti (Heilige Berge) in Piemont und der

      Lombardei

   UNESCO-Weltkulturerbe seit 2003

In Norditalien kennzeichnen die heiligen Berge die Landschaften der Voralpentäler der Provinzen von Vercelli, Alessandria, Novara, Biella, Verbania und Turin im Piemont sowie die Provinzen Varese und Como in der Lombardei. Diese Orte haben nicht nur religiösen Symbolwert, sondern beeindrucken auch durch die gelungene Einbettung der Architektur in die natürliche Landschaft aus Hügeln, Wäldern und Seen.

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Val d'Orcia
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 38 Das Tal Val d'Orcia

UNESCO-Weltkulturerbe seit 2004

Der Naturpark Val d’Orcia ist ein toskanisches Gebiet in der Provinz Siena, im nördlichen Teil Mittelitaliens. Er ist Teil einer von Menschen gestalteten Kulturlandschaft,  Laut UNESCO spiegelt die neu definierte Naturlandschaft des Val d’Orcia die Ideale für eine gute Verwaltung wieder. Sanfte Hügel mit üppiger Vegetation und reicher Fauna, die in den Bildern alter Meister des Mittelalters erscheint.

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Cerveteri und Tarquinia
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 39 Die etruskischen Totenstädte Cerveteri und Tarquinia

UNESCO-Weltkulturerbe seit 2004

Cerveteri liegt in der Provinz Rom, Tarquinia hingegen in der Provinz Viterbo. Beide Orte befinden sich in der Region Latium in Mittelitalien und sind Begräbnisstätten aus der Etruskerzeit (9. bis 1. Jahrhundert v. Chr.) Die UNESCO betont, dass die beiden Nekropolen ein außerordentliches Zeugnis aus der Zivilisation der Etrusker sind, die als einzige urbanisierte vorrömische Zivilisation gilt. Zu den bemerkenswerten Zeugnissen der Antike gehören die Wandmalereien von Tarquinia, die vom Leben und Glauben der Etrusker erzählen. Die Nekropole von Cerveteri zeigt, dass ein bestimmter Bereich der Begräbnisse der ehemaligen Wohnstätte des Verstorbenen nachgebaut wurde.

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Syracus
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 40 Syrakus und die Felsnekropole von Pantalica

UNESCO-Weltkulturerbe seit 2005

Syrakus liegt im Südosten Siziliens, an der ionischen Küste und ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz; die Stadt liegt teilweise auf der vorgelagerten Insel Ortygia und teilweise auf dem Festland. In jedem Winkel der Stadt trifft man auf Zeugnisse der antiken Geschichte. Das Welterbe besteht aus der Nekropole von Pantalica mit etwa 5000 Gräbern, von denen die meisten zwischen dem 13. und  7. Jahrhundert v. Chr. in den Fels geschlagen wurden. Der zweite Teil des Welterbes ist das historische Syracus, dessen Kern von den Griechen aus Korinth im 8. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde und schon von Cicero als größte griechische Stadt und als schönste von allen bezeichnet wurde. Später haben Byzantiner, Araber und Staufer in der Stadt ihre Spuren hinterlassen. Griechischer, römischer und barocker Stil verbinden sich hier zu einem unverwechselbaren Szenario der Geschichte aus drei Jahrtausenden.

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Genua
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 41 Die Strade Nuove („Neuen Straßen“) und die Palazzi dei Rolli (Adelspaläste der Familie Rolli) in Genua

UNESCO-Weltkulturerbe seit 2006

Genua ist die Hauptstadt der Provinz Ligurien im Nordosten Italiens. Die Region bildet einen engen, steil zum Meer abfallenden Bogen zwischen der Region Toskana und Frankreich. Le Strade Nuove ist eine Bezeichnung für die Straßen Via Garibaldi, Via Balbi und Via Cairoli in Genua. Berühmt sind sie wegen der Patrizierhäuser und prunkvollen Paläste Palazzi dei Rolli, die als erstes Beispiel für ein städtisches Entwicklungsprojekt gelten, welches "auf eine spezifische ökonomische und soziale Organisierung abzielt".

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Mantua und Sabbioneta
Mantua bei GoogleMaps
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42 Mantua und Sabbioneta

UNESCO-Weltkulturerbe seit 2008

2008 wurden die Altstädte von Sabbioneta und Mantua gemeinsam in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbe aufgenommen.
Die Provinzhauptstadt Mantua liegt in der Lombardei. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten zählt u. a. die Altstadt mit ihrem Dom und dem Palazzo Ducale.
Sabbioneta ist eine Renaissancestadt in der Poebene, deren sechseckige Stadtmauer mit ihren vier Toren und sternförmig vorspringenden Bastionen vollständig restauriert wurde.
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Rhätische Bahn
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43 Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina

UNESCO-Weltkulturerbe seit 2008

Die Rhätische Bahn ist ein 384 km langes Schmalspurbahnnetz im Kanton Graubünden in der Schweiz. Die zum UNESCO-Welterbe gehörende Albulabahn (63 km) mit ihren 55 Brücken und 39 Tunneln ist Bestandteil dieses Netzes und verbindet die Orte Thusis und St. Moritz.
Die 61 km lange Berninabahn verbindet St. Moritz mit der italienischen Stadt Tirano. Die Rhätische Bahn zählt zu den schönsten und spektakulärsten Eisenbahnstrecken Europas.
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Dolomiten

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44 Dolomiten in Südtirol, Trient, Belluno

UNESCO-Weltkulturerbe seit 2008

Die Dolomiten sind eine Gebirgskette in den Südlichen Kalkalpen. Höchster Berg ist die Marmolata mit 3.342 m.ü.M. Bekannte Gipfel sind z. B. die Drei Zinnen, Sella, Rosengarten, Schlern, Geisler und Langkofel. Die Dolomiten sind bekannt für ihren Wechsel zwischen sanften Almen und steil aufragenden Gipfel aus Kalkstein. Durch die Dolomiten läuft die Sprachgrenze zwischen Deutsch und Italienisch. Die Ladinische Sprache kommt hier ebenfalls vor.
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