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Stiftsbibliothek St. Gallen - zur
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2 Kloster
St. Johann
Müstair
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3 Altstadt von Bern - zur
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4 Burgen von
Bellinzona
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5
Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn -
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6 Monte San Giorgio -
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7
Weinberg-Terrassen
in Lavaux -
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8 Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina - zur Beschreibung
- zur Website
9
Tektonikarena Sardona - zur Beschreibung
- zur Website
10 Stadtlandschaft La Chaux-de
Fonts/Le Locle - zur Beschreibung -
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1
Stiftsbibliothek und Stiftsbezirk St. Gallen
UNESCO-Welterbe
seit 1983
Die Schweiz gab es noch gar
nicht, als der irische Mönch Gallus in der Nähe des
Bodensees im Jahre 612 eine Einsiedelei gründete, aus der sich
etwa hundert Jahre später das Kloster St. Gallen entwickelte,
das zu einem bedeutenden geistigen Zentrum Europas wurde. Fast von
Anfang an besaß das Kloster eine Bibliothek mit inzwischen
etwa 150.000 Bänden und rund etwa 2000, teilweise
über 1000 Jahre alten Handschriften. Heute verkörpert
St. Gallen mit seinem Stiftsbezirk 1200 Jahre Architekturgeschichte.
Der ursprünglichen Abtei folgte der Bau mehrerer Kirchen und
diverser Nebengebäude. "Die Kathedrale ist eine der letzten
monumentalen Klosterbauten des Barocks in Europa, und die im
Westflügel untergebrachte Stiftsbibliothek gilt gar als
schönster Zeuge dieser Baugattung in der Schweiz." (Website
von St. Gallen)
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2
Kloster St. Johann Müstair
UNESCO-Welterbe
seit 1983
Das Benediktinerinnenkloster
St. Johann im Val Müstair im Kanton Graubünden ist
eine sehr gut erhaltene Anlage, die um 1500 entstanden ist. Schon
vorher hat Karl der Große im 8. Jahrhundert das Kloster Sankt
Johann im Südost-Zipfel der Schweiz gegründet. Das
Kloster diente dem Kaiser als Stützpunkt und zur Kontrolle der
sich kreuzenden Verkehrswege über den Umbrail-Pass bzw. von
Bozen nach Augsburg. Aus dem ehemaligen Männerkloster wurde im
12. Jahrhundert ein Benediktinerinnenkonvent. Von Weltrang sind heute
der größte frühmittelalterliche
Wandmalereizyklus aus dem 9. Jahrhundert und die romanische Bilderwelt
des 12./13. Jahrhunderts in der Klosterkirche. Zum Eintrag in die
UNESCO-Liste hat auch der ab 957 erbaute Plantaturm beigetragen. Er
gilt als ältestes Profangebäude des
Alpenraumes.
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3 Altstadt
von Bern
UNESCO-Welterbe seit
1983
Die Hauptstadt der Schweiz
zählt wegen ihrer einzigartig erhaltenen Altstadt zum
UNESCO-Weltkulturerbe. Dieser Teil Berns wurde 1191, auf drei Seiten
vom Fluss geschützt, von Berchthold von Zähringen an
einer Schleife der Aare gegründet. Nach einem großen
Brand im Jahre 1405 erfolgte der Wiederaufbau der Stadt in Sandstein.
Das damals entstandene mittelalterliche Stadtbild ist heute noch
weitgehend unverändert erhalten.
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4
Burgen von Bellinzona
UNESCO-Welterbe seit 2000
Bellinzona ist als Stadt der
Türme, Mauern und Schlösser bekannt. Die drei Burgen
der Stadt gehören zu den bedeutendsten Zeugen der
mittelalterlichen Befestigungskunst in der Schweiz. Mehrere Passrouten
treffen in der Talenge von Bellinzona auf einer Länge von
wenigen Kilometern aufeinander. Die Lage der Burgen
ermöglichte die Kontrolle des Warenhandels der ganzen Gegend.
Deshalb ließen schon die Römer auf einem
Felsrücken das Castelgrande anlegen, welches später
weiter ausgebaut wurde. Ende des 13. Jahrhunderts entstand
östlich von Bellinzona das Castello di Montebello. Wenige
Jahrzehnte später begann die Errichtung des Castel di Sasso
Corbaro. Vor allem die Herzöge von Mailand
verstärkten die Kastelle mit weiteren Befestigungsanlagen, die
1992 zum letzten Mal restauriert wurden.
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Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn
UNESCO-Welterbe seit
2001
Das
Jungfrau-Aletsch-Bietschhorngebiet ist das
erste UNESCO-Weltnaturerbe im Alpenraum. Die Region liegt in den
Kantonen Bern und Wallis und erstreckt sich über
Finsteraarhorn, Eiger, Mönch und Jungfrau, Aletschgletscher,
Bietschhorn und Teile des Lötschen- und Baldschiedertals. Das
Gebirgsmassiv von Eiger, Mönch und Jungfrau fasziniert schon
seit langer Zeit die Menschen und hat zur Entwicklung des
Hochgebirgstourismus beigetragen. Der mit rund 24 km längste
Gletscher der Alpen dominiert das Aletschgebiet mit seiner
vielfältigen Flora und Fauna. Im Aletschwald findet man die
ältesten Bäume der Schweiz. Wie die Finger einer Hand
laufen an der Südseite des Bietschhorns zahlreiche
Täler ins Rhonetal hinab. Im Norden bildet das
Lötschental mit seinen trockenen Hängen und gewagten
Wasserleitungen die Grenze des Bietschhornmassivs.
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6
Monte San Giorgio
UNESCO-Welterbe seit
2003, 2010 erweitert
Der Monte San Giorgio ist ein
1097 m hoher Berg im Tessin am Luganer See. Er ist die bedeutendste
Fundstätte für vor 200 Millionen Jahren entstandene
Versteinerungen aus dem Trias. Die als Welterbe ausgewiesene
Fläche erstreckt sich über 849 Hektar,
zusätzlich geschützt durch eine 1400 Hektar
große Pufferzone. In fünf
übereinanderliegenden Schichten fand man bisher über
10.000 Exemplar von Reptilien, Fischen, Wirbellosen und von
Mikrofossilien. Die bedeutendsten Funde sind im Fossilienmuseum von
Melide zu bewundern. Die Naturerbestätte
Monte San Giorgio wurde 2010 um den italienischen Teil des
über 1.000 Meter hohen Berges im Süden des Luganosees
erweitert.
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Weinberg-Terrassen in Lavaux
UNESCO-Welterbe seit
2007
Die Weinberg-Terrassen an den
Hängen entlang des Genfer Sees erstrecken sich auf einer
Länge von über 30 Kilometern, vom Chauteau de Chillon
bis zum Kanton Waadt. Der Weinanbau geht bis ins 11. Jahrhundert
zurück, als Benediktiner und Zisterzienser die
Klöster in der Region kontrollierten. Die Weinberge sind
Zeugnis einer beinahe tausendjährigen Wechselwirkung von
Mensch und Natur. Die gut erhaltene und lebendige Kulturlandschaft
lässt die alten kulturellen Traditionen erkennen, die von den
Weinbauern seit jeher gepflegt wurden.
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8 Rhätische
Bahn in der Landschaft Albula/Bernina
UNESCO-Weltkulturerbe seit
2008
Die
Rhätische Bahn ist ein 384 km langes Schmalspurbahnnetz im
Kanton Graubünden in der Schweiz. Die zum UNESCO-Welterbe
gehörende Albulabahn (63 km) mit ihren 55 Brücken und
39 Tunneln ist Bestandteil dieses Netzes und verbindet die Orte Thusis
und St. Moritz.
Die 61
km lange Berninabahn verbindet St. Moritz mit der italienischen Stadt
Tirano. Die Rhätische Bahn zählt zu den
schönsten und spektakulärsten Eisenbahnstrecken
Europas.
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9
Tektonikarena Sardona
UNESCO-Naturerbe seit
2008
Die Tektonikarena Sardona ist
ein Gebiet in den Kantonen Glarus, Graubünden und St. Gallen.
In diesem Gebiet überlagern
ältere Gesteinsschichten jüngere, was zur Erkenntnis
der Gebirgsbildung durch Überschiebung von Gebirgsdecken
führte. Zum Welterbegebiet gehören sieben
Dreitausender, darunter der namensgebende Piz Sardona und der
Ringelspitz.
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10
Stadtlandschaft La Chaux-de-Fonds/Le Locle
UNESCO-Naturerbe seit
2009
La
Chaux-de Fonts und Le Locle sind zwei Städte im Kanton
Neuenburg
nahe der französischen Grenze. Sie liegen im Hochjura auf
1.000
bzw. 920 m.ü.M. und gehören zu den bekanntesten
Uhrenstädten der Schweiz.
Das
Stadtbild von La Chaux-de-Fonts und von Le Locle ist
durch einen
Schachbrettgrundriss mit zahlreichen modernen Industrie-,
Gewerbe- und Geschäftsbauten, Wohnblöcken und den
typischen
kubischen
Mietshäusern aus dem 19. Jahrhundert geprägt.
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Weitere
Adressen:
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