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Welterbestätten Dänemark
1 Runen und Kirche von Jelling - zur Beschreibung - zur Website
2 Kathedrale von Roskilde - zur Beschreibung - zur Website
3 Schloss Kronborg bei Helsingør - zur Beschreibung - zur Website
Jelling
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  1 Runen und Kirche von Jelling

     UNESCO-Weltkulturerbe seit 1994

 

Jelling, ein kleines Städtchen mitten in Jütland bei Vejle, ist einer der bedeutendsten archäologischen Orte Dänemarks. Hier stehen neben einer Kirche aus dem 11. Jahrhundert die beiden größten Grabhügel von Dänemark. In einem der beiden 10 m hohen Hügel sind Reste einer Grabkammer gefunden worden. Vor der Kirche stehen die Runensteine Thyrastein und Haraldstein. König Gorm von Dänemark ließ im 10. Jahrhundert den kleineren Thyrastein für seine Frau setzen. Der Sohn Gorms, Harald Blauzahn, gab vermutlich den größeren Runenstein in Auftrag. Dieser ist dreiseitig mit Runen und Symbolen versehen.

Links:
Kathedrale Roskilde
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  2 Kathedrale von Roskilde

     UNESCO-Weltkulturerbe seit 1995

 

Schon im 10. Jahrhundert ließ ein Wikingerkönig hier die erste Kirche bauen. Daraus entwickelte sich die Kathedrale von Roskilde. Der erste Bau wurde in Backsteingotik errichtet, an den über Jahrhunderte hinweg Grabkapellen angebaut wurden. Viele ehemalige dänische Herrscher liegen hier begraben. Die großen Richtungen der Baukunst, Gotik, Renaissance, Barock, Klassizismus, wurden erst über die Kathedrale von Roskilde in Dänemark eingeführt. Für die Dänen von heute ist der Dom von Roskilde ein nationales Denkmal. Seit dreißig Generationen bauen sie an dieser Kirche oder besuchen sie, zum Gottesdienst oder um ihren Königen und Königinnen die letzte Ehre erweisen.

Links:
Schloss Kronborg Helsingor
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  3  Schloss Kronborg bei Helsingør

      UNESCO-Weltkulturerbe seit 2000

 

Schloss Kronborg ist eines der bedeutendsten Renaissanceschlösser Nordeuropas, welches von einem gewaltigen Festungsgürtel umgeben ist. Die Festung wachte einst über den Schiffsverkehr auf dem Øresund zwischen Schweden und Dänemark und diente dem Eintreiben von Zöllen und Steuern, die passierende Schiffe zu entrichten hatten. Es ist das berühmteste Schloss in Dänemark und wird jedes Jahr von ungefähr 200.000 Touristen besucht. Will man in das Innere der Festungsanlage vordringen, betritt man eine Brücke, die zum so genannten Kronværkporten führt. Dieses Sandsteintor ist der einzige Durchbruch durch die massiven Bastionen, die die Anlage schützen. Zur Seeseite wurden Batterien errichtet, von denen Geschütze auf feindliche Schiffe abgefeuert wurden. Um das Renaissanceschloss wurden nochmals Bastionen erbaut, die teilweise von einem Wassergraben umschlossen sind.

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