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UNESCO - Welterbe in den Niederlanden Kfz-Zeichen NL
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Polderlandschaft Schokland
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  1 Polderlandschaft Schokland

     UNESCO-Weltkulturerbe seit 1995

 

Im 15. Jahrhundert löste das Meer die Halbinsel Schokland vom Land ab. Schokland wurde zur Insel und von der Bevölkerung verlassen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Zuidersee trocken gelegt, was zur Folge hatte, dass Schokland wieder zum Festland wurde. Der dem Meer abgerungene Noordoostpolder, der Schokland umgibt, macht nun ein Drittel der neuen Provinz Flevoland aus. Land- und Gartenwirtschaft sind auf dem Polder nun ein wichtiger Erwerbszweig. Der Polder symbolisiert den jahrhundertlangen Kampf der Menschen in den Niederlanden gegen die Gefahren des Wassers.

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Stelling van Amsterdam
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  2 Verteidigungslinie der Stadt Amsterdam (Stelling van Amsterdam)

     UNESCO-Weltkulturerbe seit 1996

 

In einem weiten Kreis rund um Amsterdam liegt ein Ring aus Festungen und Überflutungsflächen (niedrig gelegenes Land, das bei einem feindlichen Angriff geflutet werden kann), der in der Zeit zwischen 1880 und 1920 entwickelt wurde: der Festungsgürtel von Amsterdam. Die gesamte Anlage erstreckt sich über eine Länge von 135 km. Wander- und Radwege führen den Besucher an der Festung entlang.

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Mühlenanlagen in Kinderdijk-Elshout
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  3  Mühlenanlagen in Kinderdijk-Elshout

      UNESCO-Weltkulturerbe seit 1997

 

Kinderdijk ist ein kleiner Ort in Südholland nicht weit von Rotterdam entfernt. Seit etwa 250 Jahren drehen sich in Kinderdijk beim Zusammenfluss von Noord und Lek die Windmühlenflügel der 19 Poldermühlen, die früher Pumpwerke zum Entwässern der Landschaft betrieben. Die im Wind rotierenden Flügel messen bis zu 28 m Spannweite. Eine der Mühlen kann auch besichtigt werden. Im Sommer werden die Mühlen jeden Samstag in Betrieb genommen. 

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Mühlen von Kinderdijk Mühlen von Kinderdijk
Woudagemaal
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  4 Dampfpumpwerk von Wouda in Friesland (Woudagemaal)

     UNESCO-Weltkulturerbe seit 1998

 

Im Norden der Niederlande, bei Lemmer, steht das größte dampfgetriebene Schöpfwerk der Welt. Es ist benannt nach seinem Konstrukteur Dirk Frederik Wouda, Ingenieur beim Wasserwirtschaftsamt der Provinz Frieslands. Die Anlage wurde 1920 eingeweiht und wird bis zum heutigen Tage noch fünf- bis sechsmal im Jahr genutzt, um das Land zu entwässern. Der Wasserüberschuss, 4000 Kubikmeter pro Minute,  wird ins Ijsselmeer geleitet. Die große Maschinenhalle mit den Pumpgehäusen und den Dampfmaschinen sieht aus wie am ersten Tag.

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Beemster-Polder
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  5 Beemster-Polder

     UNESCO-Weltkulturerbe seit 1999

 

Der Beemster-Polder in Nordholland ist einer der ältesten und berühmtesten Polder der Niederlande. Er wurde im 17. Jahrhundert dem Meer abgerungen und nach Prinzipien der Klassik und der Renaissance angelegt. Der Polder wird durch alte, schnurgerade Straßen und Wassergräben durchschnitten. Mit Hilfe von über 100 Windmühlen wurde dieses Stück ehemaliger Meeresboden bereits 1612 trocken gelegt. Seither liegen dort Felder und Weiden auf einer Tiefe von vier Metern unter dem Meeresspiegel.

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Rietveld-Schröder-Haus in Utrecht
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  6 Rietveld-Schröder-Haus in Utrecht

     UNESCO-Weltkulturerbe seit 2000

 

Das Rietveld-Schröder-Haus, ein kleines, würfelförmiges Häuschen in Utrecht, wurde im Jahr 1924 erbaut und gilt als ein herausragendes Beispiel der modernen Architektur. Gerrit Rietveld entwarf das Wohnhaus für die 35-jährige Anwaltswitwe Truus Schröder. Sein erster Auftrag als selbstständiger Architekt brachte Rietveld massive Kritik.  Den Kleinstädtern passte das Haus mit seiner asymmetrischen Aufteilung der Wandflächen, den großen Fenstern und der ungewohnten farblichen Gestaltung überhaupt nicht.Die eigentliche Sensation des Gebäudes  waren jedoch verschiebbare Wände, die es möglich machten, die Form der Räume je nach Bedarf zu verändern. Truus Schröder lebte bis zu ihrem Tod in diesem 'anstößigen' Haus, sie überlebte Gerrit Rietveld um 20 Jahre und starb 95 jährig. Heute steht das Rietveld - Schröder Haus unter der Obhut des Centraal Museums und kann besichtigt werden.

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Amsterdam

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  7 Stadtviertel und Kanalsystem innerhalb der Singelgracht in Amsterdam

     UNESCO-Weltkulturerbe seit 2010

  
Die Architektur des Stadtviertels und des Kanalsystems ist ein Meisterwerk der Technik, Planung und des Bauwesens im 16. und 17. Jahrhundert. In dem Quartier zwischen Verteidigungskanal und Singelgracht wurde eine neue, künstliche Hafenstadt errichtet. Entstanden ist ein Ensemble mit einem Netzwerk aus Kanälen und Straßen. Amsterdam wurde zum Vorbild für die Stadtarchitektur in der modernen Welt.

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Amsterdam
Amsterdam
Amsterdam Amsterdam Amsterdam Amsterdam

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